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Haus und Keller bilden eine Einheit

Bei einem Puzzle müssen die einzelnen Teile genau ineinander greifen. Ähnliches gilt beim Bau eines Eigenheims und der Wahl des passenden Kellers. Um optimale Energieeffizienz zu erreichen, müssen die Wärmeverluste nicht nur im Haus, sondern vor allem beim Übergang vom Erd- zum Untergeschoss möglichst gering gehalten werden. Dies wird erreicht, indem Haus und Keller maßgenau aufeinander abgestimmt werden.

Eine Minimierung von Wärmeverlusten sollte nicht nur wegen der anfallenden Energiekosten angestrebt werden. Wer in den Genuss eines KfW-Förderkredits kommen möchte, der muss auch den Übergang vom Haus zum Keller energetisch im Griff haben. Insbesondere bei einem offenen Treppenhaus muss die Schnittstelle von vornherein professionell geplant und koordiniert werden.

Maßgenau durch industrielle Vorfertigung

Die Fertigbauelemente werden bereits im Werk pass- und maßgenau aufeinander abgestimmt, so dass sie auf der Baustelle nahtlos ineinandergreifen. das ist genauso wie bei einem Puzzle. Der Fertigkellerhersteller sorgt dafür, dass alle Anschlüsse an der Schnittstelle Unter- und Erdgeschoss problemlos passen. Auch die Dämmung des Kellers sollte ähnliche Effizienzansprüche wie die eines modernen Holz-Fertighauses erfüllen. Dank der industriellen Vorfertigung weisen die einzelnen Fertigelemente eine hohe Betonqualität auf. Die Elemente werden so groß wie möglich hergestellt, um die Anzahl der Fugen zu minimieren und so die Wärmeverluste gering zu halten. Die Elemente sind zudem eben und haben keine überstehenden Kanten oder Ecken. Dadurch kann die Abdichtung genau aufgebracht werden. Durch die Verwendung von wasserundurchlässigem Beton ist ein optimaler Schutz gegen das Eindringen von Grund- oder Sickerwasser gewährleistet.

Ein Fertigkeller wird zum Wohnraum

„Wir Kellerbauer sehen unser Produkt nicht mehr nur als Nutzfläche unter dem Haus. Ein Keller muss heutzutage ähnliche Anforderungen erfüllen wie ein Wohnraum“, weiß Hans Braun, Vorsitzender der Gütegemeinschaft Fertifkeller (GÜF). Es komme schlicht darauf an, wie man ihn nutzen will. Bei gleicher Qualität und Ausstattung bietet ein ausgebauter Wohnkeller viel Zusatzraum für Hobby-, Sport- oder Wellnessaktivitäten. So kann mit gerade einmal zehn Prozent Mehrkosten der Wohnraum um vierzig Prozent erweitert werden. „Bei einem GÜF-Güte-Keller kann sich der Bauherr sicher sein, einen qualitativ hochwertigen Keller mit optimaler Dämmung zu erhalten“, verspricht Braun. Mit dem RAL-Gütezeichen weisen die GÜF-Mitglieder regelmäßig nach, dass sie nur zugelassene und geprüfte Baustoffe verwenden. (güf)

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