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Bald soll es in München mehr günstige Wohnungen geben

Neuer Plan

"Meilenstein!" Stadt schafft günstige Wohnungen

München - Für Rot-Grün ist es ein "Meilenstein in der Wohnungsbaugeschichte" – und selbst die Opposition ist bis auf Details einverstanden: Die Stadt verkauft ihre Grundstücke künftig deutlich unter Wert - unter einer Bedingung.

Die Voraussetzung: Der Investor muss sich im Gegenzug verpflichten, Mietwohnungen zu normalen Preisen anzubieten. Bislang verlangt die Stadt auf jedem ihrer Grundstücke mindestens zur Hälfte Sozialwohnungen und solche nach München Modell, beim Rest ist der Investor frei.

Jetzt fordert die Stadt auf Antrag von Rot-Grün vom Rest nochmal 30 Prozent Wohnungen zu Mietspiegel-Preisen – also derzeit rund 10 Euro pro Quadratmeter kalt. Die Bindung gilt 60 Jahre, Eigenbedarfskündigung und Umwandlung ausgeschlossen. „So lässt sich der Teufelskreis aus teuren Grundstücken und unbezahlbaren Mieten durchbrechen“, sagte SPD-Planungssprecherin Claudia Tausend.

Los geht es zunächst mit 610 der 1870 Wohnungen in der Prinz-Eugen-Kaserne.

DAC

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