Keine Entspannung in Sicht

Mieten in Bayern steigen wohl weiter

München - Auf dem Immobilienmarkt in Bayern ist nach drastischen Preiserhöhungen in den vergangenen Jahren auch 2014 keine deutliche Entspannung in Sicht.

Tendenziell werden Mieten und Kaufpreise für Häuser und Wohnungen in Bayern weiter leicht steigen, sagte Stephan Kippes vom Immobilienverband Deutschland Süd (IVD Süd) der Nachrichtenagentur dpa in München. „Einen Rückgang erwarten wir nicht.“ Vermutlich werde die Dynamik des Preisanstiegs aber etwas nachlassen.

Vor allem die Kaufpreise für Wohnungen und Häuser waren in den vergangenen Monaten nochmals deutlich um mehr als vier Prozent gestiegen. Nach wie vor seien sowohl Investoren als auch Eigennutzer auf der Suche nach Immobilien, sagte Kippes. „Früher war meist eine der Gruppen stärker präsent.“ Verstärkt wird der Immobilienboom durch historisch niedrige Zinsen für Baukredite. Trotzdem sieht Kippes keine Immobilienblase in Bayern. „Wir haben Überhitzungserscheinungen, aber keine Blase.“

Die Mietpreise legten nach Angaben des IVD im zweiten Halbjahr 2013 durchschnittlich um 2,7 Prozent zu. Spitzenreiter bei den Quadratmeterpreisen bleibt München. Dort müssen Mieter im Schnitt 14 Euro für eine normale Wohnung zahlen - für Alt- und Neubauten sogar noch mehr. Um den Wohnungsbau anzukurbeln, hatte der bayerische Bau- und Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am vergangenen Freitag mehr Fördermittel in Aussicht gestellt. 2014 müsse zum Jahr des Wohnungsbaus in Bayern werden. Sein Ziel sei es, jährlich auf 70 000 neu gebaute Wohnungen zu kommen.

dpa

Luxus pur: Exklusive Wohnungen in München

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Rubriklistenbild: © dpa

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