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Mietentwicklung in Oberbayern

Rosenheim hält mit

Mieten steigen unterschiedlich

Die Mieten in Oberbayern steigen unterschiedlich schnell. Das prognostiziert der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München.

So sollen bis 2017 die Mieten in der Landeshauptstadt um rund 18 Prozent, in Rosenheim um fast 15 Prozent steigen. Damit wird für Rosenheim ein stärkerer Anstieg als beispielsweise für den Landkreis München erwartet. Der liegt mit dem Landkreis Rosenheim gleichauf. 

Die Mieten steigen in erster Linie durch Zuzug infolge eines ausreichenden Angebots an gut bezahlten Arbeitsplätzen. Insofern ist die vermeintlich schlechte Aussicht auf dem Mietmarkt auch eine gute – nämlich: Der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt geht es gut. Während die Regionen München, Rosenheim, aber auch die dahinter folgenden zu den Boom-Regionen gezählt werden dürfen, stagnieren die letzten drei. 

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und in Miesbach sollen die Mietsteigerungen kaum über fünf Prozent hinauskommen und in Landsberg am Lech werden sogar weniger erwartet. Aber selbst in Regionen mit nur moderatem Anstieg der Mietpreise gilt: Für die nächsten Jahre kennen die Mieten nur eine Richtung – nach oben. 

Daran wird auf den aufgeheizten Märkten auch eine eventuelle Mietpreisbremse nichts ändern. Denn sie gilt ja nur für Bestandswohnungen, nicht aber bei Neuvermietungen oder bei Wiedervermietung nach umfassenden Sanierungen. Diese fließen dann wieder in den Mietspiegel ein und auf dieses Niveau darf auch die Bestandsmiete erhöht werden.

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