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Die Gebühr für den Makler - die Courtage - kann ab dem 1. Juni 2015 nicht mehr einfach auf Mieter abgewälzt werden.

Gesetzesänderungen

Mieter-Infos: Das ändert sich zum 1. Juni

Gute Nachrichten für Mieter, schlechte für Paternoster-Fans: Ab dem 1. Juni ändert sich einiges. Die wichtigsten Infos zum Bestellerprinzip, Mietpreisbremse und mehr.

Für Mieter ändert sich ab dem 1. Juni einiges: Das sogenannte Bestellerprinzip und die Mietpreisbremse treten in Kraft. Schlechte Neuigkeiten gibt es für Paternoster-Fans.

Bestellerprinzip

Ab Juni gilt in Deutschland des sogenannte Bestellerprinzip. Es besagt, dass bei Mietwohnungen derjenige den Makler bezahlt, der ihn auch bestellt hat. Bislang musste in der Regel der Mieter die Provision bezahlen, wenn er auf ein Maklerinserat hin eine Wohnung mietete. Wenn der Vermieter den Makler beauftragt und versucht, die Provision auf den Mieter abzuwälzen, muss er in Zukunft mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro rechnen.

Mietpreisbremse

Gleichzeitig mit dem Bestellerprinzip tritt die Mietpreisbremse in Kraft - allerdings nicht in ganz Deutschland, sondern vorerst nur in Berlin. Grund dafür ist, dass die einzelnen Bundesländer zunächst die Städte festlegen müssen, in denen die Mietpreisbremse greifen soll. Die Preisdeckelung soll Wohnungssuchende vor überhöhten Mieten schützen. Neue Mieten dürfen maximal zehn Prozent über dem üblichen Niveau der Umgebung liegen. Wird eine Immobilie zum ersten Mal nach einer umfangreichen Renovierung vermietet, greift die Preisbremse nicht. Gleiches gilt für Neubauten, die im Oktober 2014 erstmals bezugsfertig wurden.

Sicherheit

Aufzüge müssen künftig eine TÜV-Plakette, ähnlich der HU-Plakette an Autos tragen. Die Plakette zeigt den nächsten Prüftermin an. Aufzüge müssen ab dem 1. Juni mindestens alle zwei Jahre überprüft werden. Schlechte Neuigkeiten gibt es für Fans von Paternoster-Aufzügen: Ab Juni dürfen die Aufzüge ohne Türen nur noch von denen genutzt werden, die zuvor eine Einweisung erhalten haben - etwa Beschäftigte in einem Bürohaus. Besucher dürfen sie dagegen nicht mehr betreten. Grund dafür ist eine Verordnung des Bundesarbeitsministeriums.

AFP/mre/ilo

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