+
Orchideen gibt es auch als Mini-Zimmerpflanze. Foto: Roberto Escobar

Gartentipp der Woche

Mini-Zimmerpflanzen müssen öfter gegossen werden

Die kleinen Grünen kommen gerade im Winter drinnen groß raus. Allerdings wollen Mini-Zimmerpflanzen auch die richtige Pflege. Experten geben Tipps.

Bonn (dpa/tmn) - Von vielen Zimmerpflanzen gibt es Miniaturausgaben, die gut auf eine schmale Fensterbank oder einen kleinen Tisch passen. Die meisten Minis müssen generell öfter gegossen werden, erklärt der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn.

Am besten taucht man dafür den Wurzelballen ins Wasser, anschließend sollte das Stauwasser ablaufen können. Auch sollten Mini-Pflanzen entsprechend weniger Dünger bekommen als ihre großen Geschwister.

Mini-Pflanzen werden oft in einem Topf mit sechs Zentimeter Umfang angeboten. Somit verfügen sie nur über einen kleinen Substratvorrat, erläutert der ZVG. Er rät daher auch, beim Kauf besonders auf eine ausreichende Bewurzelung zu achten. Zugleich sollte der Ballen noch nicht komplett mit Wurzeln durchwachsen sein, sonst muss der Hobbygärtner rasch umtopfen. Ein gutes Mittelmaß ist hier also gut.

Idealerweise handelt es sich bei den Minis um spezielle Sorten, die kompakt wachsen. Erhältlich sind diese zum Beispiel vom Alpenveilchen, Flammenden Käthchen, Usambaraveilchen, Weihnachtsstern oder mancher Orchidee wie den Phalaenopsis-Hybriden. Bei den Grünpflanzen findet man oftmals Mini-Sukkulente. Dank ihrer dickfleischigen Blätter, die Wasser speichern, müssen sie seltener gegossen werden.

Mini-Orchideen wie kleinwüchsige Phalaenopsis-Arten sollten einen hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung bei 20 bis 25 Grad bekommen. Sie werden wöchentlich gewässert und monatlich gedüngt.

Der Wurzelballen des Mini-Weihnachtssterns sollte nie komplett austrocknen. Daher rät der ZVG, ihn am besten jeden zweiten Tag zu gießen. Ein heller, vor Zugluft geschützter Standort bei 15 bis 22 Grad ist ideal.

Mini-Kalanchoe sind sehr robust. Der Standort sollte hell bis halb-schattig bei 18 bis 25 Grad sein. Die Pflanzen speichern Wasser in ihren Blättern, so dass sie in größeren Zeitabständen gegossen werden können - dann aber reichlich. Erneut wird gegossen, wenn der Wurzelballen gut angetrocknet ist.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Renovierungsschäden: Worauf es bei der Regulierung ankommt
Versehentlich eine Wasserleitung angebohrt oder ungewollt den Farbeimer umgestoßen - auch dem besten Handwerker kann einmal ein Missgeschick passieren. Doch wer muss für …
Renovierungsschäden: Worauf es bei der Regulierung ankommt
Wie viel Immobilie kann ich mir leisten?
Wer ein Haus bauen oder erwerben will, benötigt zur Finanzierung in aller Regel ein Darlehen. Auf was Verbraucher bei der Berechnung ihrer Kreditfähigkeit achten sollten.
Wie viel Immobilie kann ich mir leisten?
Hausbewohner kündigen Party an - Nachbar reagiert unerwartet
Hausbewohner kündigen per Zettelaushang eine Geburtstagsfeier an, bitten um Verständnis wegen der Lautstärke. Ein Nachbar antwortet - ganz anders als erwartet.
Hausbewohner kündigen Party an - Nachbar reagiert unerwartet
Gräser lassen sich auch im Frühjahr setzen
Nicht nur zur Blütezeit im Sommer werden Gräser zum Blickfang im Garten. Spektakulär ist auch ihre Herbstfärbung. Die dritte Jahreszeit ist zudem der ideale Zeitpunkt …
Gräser lassen sich auch im Frühjahr setzen

Kommentare