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Da macht die Ernte Spaß: Damit Mirabellen-Bäume viele Früchte bilden, brauchen sie einen Pollenspender.

Klein, aromatisch, süß

Mirabellen brauchen einen Pollenspender

Sind sind klein, aromatisch und süß: Mirabellen gehören zu den Pflaumen - und zwar zu den gelben. Wer einen Baum im Garten hat, hofft auf viele Früchte. Doch oft bleibt der Segen aus. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) verrät, wie sich mit einem Trick Abhilfe schaffen lässt.

Berlin – Manch stolzer Besitzer eines Mirabellenbaums (Prunus domestica subsp. syriaca) kennt das Spielchen: Zwar blüht der Baum reichlich, doch bilden sich kaum Früchte und die Ernte bleibt mager. Der BDG weiß, wie man das Problem lösen kann: mit einer Vase voller Zweige unter dem Baum.

Vielen Mirabellen fehlt nämlich ein geeigneter Pollenspender, also ein zweiter Baum, der als Befruchter infrage kommt. Geeignet sind zum Beispiel die artverwandten Schlehen. Diese müssen aber nicht im eigenen Garten stehen. Stattdessen einfach ein paar blühende Schlehenzweige in ein mit Wasser gefülltes Gefäß unter den Baum stellen und die Bienen und Hummeln ihre Arbeit machen lassen.

Falls die Ernte dennoch mager ausfällt, kann es daran liegen, dass bei vielen Mirabellensorten auf ein gutes Jahr natürlicherweise ein mageres folgt, erklärt der BDG. Wer sich vor dieser Enttäuschung schützen möchte, greift zum Beispiel zu den Sorten 'Bellamira' oder 'Miragrande' – diese brauchen keine Erholungspause.

dpa

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