Ist der Stamm der Pachira geflochten, reagiert die Pflanze empfindlicher auf mögliche Krankheiten. Foto: Forest and Kim Starr (CC BY 2.0)

Mit geflochtenem Stamm ist Pachira anfälliger

Ohne den Termin im Friseursalon wächst sie am besten: Die Pachira gilt zu Unrecht als komplizierte Zimmerpflanze.

Berlin (dpa/tmn) - Die vermeintliche Anfälligkeit einer Pachira (Pachira aquatica) rührt lediglich daher, dass ihr Stamm oft aus mehreren Trieben künstlich geflochten wird.

Außerdem werden die Bäumchen oft in zu kleine Töpfe gesteckt. Das erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Mit naturbelassenem Stamm und genügend Platz ist die Pachira ein robuster und dazu auch sehr ansehnlicher Zimmerschmuck.

Aus Mittelamerika stammend mag es die auch als Glückskastanie oder wilder Kakaobaum bekannte Pflanze hell, warm und luftfeucht. Der BDG empfiehlt, die Blätter hin und wieder mit Wasser zu besprühen und ihr so ein bisschen Tropengefühl mit hoher Luftfeuchtigkeit zu schaffen.

Ansonsten darf man beim Gießen eher sparsam sein, besonders im Winter reichen wenige Schlückchen. Da die Pachira in ihrem Stamm Wasser speichern kann, machen ihr auch kurze Trockenzeiten wenig aus. Staunässe dagegen nimmt das Bäumchen übel, der Stamm beginnt zu faulen und die Blätter fallen ab.

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