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Dekorieren mit Seggen: Ein Trio aus Teppich-Japan-Segge (Carex morrowii ssp. foliosissima 'Irish Green'), Goldrand-Segge (C. dolichostachya 'Gold Fountains') und Japan-Gold-Segge (C. oshimensis 'Evergold') sorgt für einen Hingucker auf dem Gartentisch.

Tipps für den Garten

Mit Seggen Kübel und Schalen dekorieren

Seggen sind in Kübeln und Schalen schöne Begleiter für Blumen. Und sie machen auch pflegetechnisch Freude - denn sie kommen mit wenig aus. Hier sind einige Kombinationsmöglichkeiten.

Bonn - In Kübeln können Hobbygärtner mit bunten Gräsern schöne Akzente setzen. Besonders robust und pflegeleicht sind zum Beispiel Seggen. Es gibt sie in den verschiedensten Grüntönen, aber auch in gelblichen und rotbraunen Varianten.

Die rotbraunen und bronzefarbenen Seggen-Arten wie die Fuchsrote Segge oder die Rote Zwerg-Segge (Carex buchananii, Carex berggrenii) sehen etwa in Gefäßen in Edelstahl- oder Betonoptik gut aus, erläutert der Bund deutscher Staudengärtner (BdS).

Für Schalen und Kübel eignen sich kompakte Sorten mit auffälliger Blattzeichnung. Dazu zählen etwa die Weißrand- und die Goldrand-Japan-Segge (Carex morrowii 'Variegata' und 'Aureovariegata') sowie die Japan-Gold-Segge (Carex oshimensis 'Evergold'). Zu letzterer passen als Partner im Kübel gut Purpurglöckchen und Torfmyrten und als Winterblüher Christrosen.

Seggen sind besonders für Hobbygärtner mit wenig Zeit eine gute Wahl - denn sie brauchen wenig Pflege und halten lange. Bei der Bepflanzung sollte man auf einen hohen Kompostanteil der Erde achten - Dünger kann man sich durch humushaltiges Substrat sparen. Erst ab dem zweiten Standjahr empfiehlt der BdS, jeweils im Frühjahr ein paar Handvoll Kompost oder Hornspäne in die Erde einzuarbeiten.

Schneiden müssen Hobbygärtner sommergrüne Seggen, deren Blätter sich im Herbst verfärben. Im Februar kommen rund drei Zentimeter ab, so die Faustregel. Immergrüne Seggen brauchen keinen Schnitt. Hier reicht es, wenn man ab und an mit der Hand durch die Halme fährt und lose herauszieht.

dpa

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