Parkett kann man mit der richtigen Pflege in Schuss halten.

Hausarbeit

Mit Socken und Strumpfhosen - Tipps zur Parkettpflege

Putzen scheint einfach zu sein. Aber schon ein wenig zu viel Wasser kann etwa dem Parkettboden auf Dauer schaden. Dafür können Socken, Strumpfhosen und ein Radiergummi die lästige Hausarbeit erleichtern.

Beim Wischen des Parkettbodens dürfen keine Wasserlachen auf dem Boden landen. Der versiegelte Boden hat lediglich einen Schutz vor Feuchtigkeit, nicht aber vor Nässe, betont der Verband der deutschen Parkettindustrie. Er rät zur Reinigung in drei Schritten:

Schritt 1: Zunächst wird der Boden gefegt, um groben Schmutz zu entfernen. Dazu eignet sich ein weicher Besen oder der Staubsauger mit einem feinen Bürstenaufsatz.

Schritt 2: Danach nimmt ein Tuch oder Lappen es mit dem restlichen Staub auf. Wichtig ist, dass diese nur nebelfeucht sind. Der Lappen ist also nicht feucht und nicht nass, sondern so gut ausgewrungen, dass die Feuchtigkeit kaum zu spüren ist. Alternativ werden der Boden oder das Tuch mit Wasser aus der Sprühflasche leicht benetzt. Wer ein Reinigungsmittel verwenden will, greift zu Produkten mit wisch- und polierbaren Selbstglanzemulsionen.

Schritt 3: Zum Abschluss den Boden mit einem trockenen Vliestuch polieren. Das schont den Boden und beugt Kratzern vor.

Extra: Es gibt noch einen Spezialtipp fürs Trockenwischen zwischendurch: Alte Perlonstrumpfhosen nicht wegwerfen, denn sie sind Staubmagneten. Über den Schrubber gezogen, ziehen sie kleinteiligen Schmutz magisch an und halten ihn gut fest. Ein weiteres ungewöhnliches Putzmittelchen kommt zum Einsatz bei schwarzen Strichen von Schuhen auf dem Parkettboden: Mit einem Radiergummi lässt sich der Abrieb der Gummisohle entfernen. Wer zum Putzen Möbel rücken muss, sollte den Beinen Socken überziehen. So zerkratzen sie den Boden nicht.

dpa

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