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Je nach Art der Möbel darf die Miete erheblich von den Durchschnittswerten des Mietspiegels nach oben abweichen.

Mietspiegel gilt nicht

Möbliert vermieten kann sich lohnen

Wer Einbauküche, Bett und Schrank mitvermietet, kann profitieren: Der Mietspiegel als Richtlinie für die Miethöhe nicht gilt hier nämlich nicht. Was sonst noch zu beachten ist:

Voll- oder Teilmöblierung?

Alle Einrichtungsgegenstände, die sich bei Beginn des Mietverhältnisses in der Wohnung befinden und die der Mieter nicht von seinem Vormieter übernommen oder gekauft hat, sind grundsätzlich mitvermietet. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes (DMB) gehören hierzu so selbstverständliche Einrichtungen, wie Waschbecken, Badewanne und Toilette. Hierzu können außerdem gehören: Teppichboden, Warmwasseraufbereitungsgerät, Wandschrank, Einzelöfen, Einbauküche oder Herd, Kühlschrank und Spüle. Aber auch Wohnzimmer oder Esszimmereinrichtungen können mitvermietet werden. Wird auch noch Bett und Schlafzimmerschrank angeboten spricht man von Vollmöblierung, ansonsten von Teilmöblierung.

Preis von möbliertem Wohnraum kann vom Mietspiegel abweichen

Für möbliert vermietete Wohnungen gilt der Mietspiegel als Richtlinie für die Miethöhe nicht, denn je nach Art der Möbel darf hier die Miete erheblich von den Durchschnittswerten des Mietspiegels nach oben abweichen. Der höheren Miete steht auf Vermieterseite aber auch ein höheres Risiko gegenüber. Denn: Für Reparaturen und Erneuerungen bei mitgemieteten Einrichtungsgegenständen ist der Vermieter zuständig. Haben die Einrichtungsgegenstände größere Mängel, können Mieter sogar die Miete kürzen: 5 Prozent bei einer undichten Spüle, 3 Prozent bei einer stark aufgerauten Badewanne, 2 Prozent bei einem defekten Herd nennt der Deutsche Mieterbund als Beispiele. Sind die Geräte oder Einrichtungen defekt, kann der Vermieter sie auch nicht einfach wegnehmen oder gegen minderwertige Geräte austauschen. Mieter haben Anspruch darauf, dass die Einrichtungsgegenstände in der gleichen Qualität zur Verfügung gestellt werden wie bei Abschluss des Mietvertrages.

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Teppich gilt nach zehn Jahren als abgewohnt

Der Mieter darf die mitvermieteten Einrichtungen und Gegenstände im Rahmen des üblichen Gebrauchs nutzen. Der damit verbundene Verschleiß ist durch die Zahlung der Miete abgegolten. Er kann also nicht nach Beendigung des Mietverhältnis vom Vermieter als Schaden geltend gemacht werden. Bei Teppichböden von einfacherer Qualität geht man beispielsweise davon aus, dass sie nach ungefähr zehn Jahren komplett „abgewohnt“ sind und erneuert werden müssen.

Für schuldhaft herbeigeführte Schäden haftet der Mieter

Nur für übermäßige Abnutzungen oder schuldhaft herbeigeführte Schäden haftet der Mieter. Außerdem ist über die so genannte „Kleinreparaturklausel“ denkbar, dass der Mieter kleinere Schäden an den Einrichtungsgegenständen (Reparaturkosten bis 75 Euro) selber zahlt. Voraussetzung hierfür ist eine entsprechende Vereinbarung im Mietvertrag.

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