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Knackigen Salat ernten Gärtner morgens. Foto: Kai Remmers

Morgens oder abends? - Richtiger Zeitpunkt der Gemüseernte

Knackig frisch oder niedrige Nitrat-Belastung: Für eins müssen sich Hobbygärtner bei der Gemüseernte entscheiden. Ob morgens oder abends - beides hat seine Vor- und Nachteile.

Bonn (dpa/tmn) - Wann der Hobbygärtner sein Gemüse am besten erntet, ist letztlich Geschmackssache. Denn ob morgens oder abends - Gründe gibt es für beides. Eine Abwägung des Verbraucherinformationsdienstes aid:

Morgens: Über den Tag verlieren die Pflanzen Wasser, vor allem bei heißer Witterung. Dadurch verliert der Zellsaft an Druck, das Gemüse wird weicher. Die Folge: Es ist schlechter haltbar. Daher raten viele Profigärtner: Am Morgen schon ernten, bevor die Verdunstung einsetzt. Blattgemüse wie Salat werden außerdem in intensiver Sonneneinstrahlung schlaff, auch sie erntet man daher möglichst früh.

Nachmittags oder abends: Die Pflanze nimmt über Nacht Nitrat aus dem Boden auf, dass sie am Tag mit Hilfe von Licht in Eiweiß umwandelt. Folglich ist es besser, nachmittags oder abends zu ernten, wenn die Nitratbelastung im Gemüse geringer ist.

Tipps des aid

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