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Verschiedenfarbige Häuserfassaden in München (Oberbayern)

Um bis zu 4,1 Prozent

Wohnen rund um München erneut drastisch teurer

München - Innerhalb eines Jahres sind die Neumieten im Raum München um über vier Prozent gestiegen. Auch im Umland sieht es nicht besser aus: Fünf Gemeinden zählen zu den zehn teuersten Standorten Deutschlands.

Der Anstieg der Miet- und Kaufpreise bei Wohnobjekten hat sich auch in den vergangenen zwölf Monaten nahezu ungebremst fortgesetzt. Im Vergleich zur Jahresmitte 2012 sind im Freistaat Neuvertragsmieten um 3,1 Prozent gestiegen, in der Region München sogar um 4,1 Prozent. Dort verteuerte sich Wohnraum zuletzt doppelt so stark wie im bundesdeutschen Durchschnitt. Bei Eigentumswohnungen ist die Lage ähnlich angespannt: Von den zehn teuersten Städten liegen sieben in Oberbayern. An der Preisspitze: die Landeshauptstadt München. Zu diesen Ergebnissen kam der Wohnindex der Immobilienberatung F+B. Für die quartalsweise erscheinende Studie hat das Unternehmen die Angebotsdaten und Kaufpreise von 25 Millionen Objekten untersucht.

Der Wohnindex bestätigt, was viele Bürger erleben: Vor allem in Städten ist Wohnraum knapp, die Folge ist eine Preisspirale nach oben. Vor allem bei Neuvermietungen zogen die Preise weiter drastisch an, während Bestandsmieten nur halb so stark zulegten. Langjährige Mieter zahlen in München „kalt“, also ohne Nebenkosten, durchschnittlich 11,09 Euro pro Quadratmeter. Nach einem Umzug müssen sie im Schnitt 15,2 Prozent mehr für ihre Wohnung aufwenden, nämlich 12,78 Euro. Damit ist München die bundesweit teuerste Stadt. Unterschleißheim (10,70 Euro/qm), Germering (10,50 Euro) und Dachau (10,30) folgen auf den Plätzen zwei bis vier.

Fünf Gemeinden im Münchner Umland unter den zehnt teuersten Standorten Deutschlands

Auch wer sich eine Eigentumswohnung kauft, muss in Bayern tief ins Portemonnaie greifen: Pro Quadratmeter zahlt man in Freising 2960 Euro, in Fürstenfeldbruck 3040, in Germering 3050, in Unterschleißheim und Dachau 3200 Euro. Diese oberbayerischen Städte gehören damit – neben Konstanz, Freiburg und Hamburg – zu den zehn teuersten Standorten in Deutschland.

Nirgends zahlt man jedoch mehr als in Garmisch-Partenkirchen (3510 Euro/qm) und München (4360 Euro/qm). In der Isarmetropole stiegen die Preise in den vergangenen zwölf Monaten den Angaben zufolge um rekordverdächtige 8 Prozent. Nur in Berlin (plus 8,8%) zogen die Preise noch stärker an.  

pan

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