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Häuser, Häuser, Häuser – das braucht die Stadt.

Neuer Anlauf des Stadtrats

Münchens Triple-Plan für mehr Wohnungen

München - Ein Drei-Punkte-Plan soll das größte Problem Münchens lösen: Der Stadtrat soll am Mittwoch eine Wohnbau-Offensive beschließen.

Dabei geht es vor allem um günstigen Wohnraum – um Flächen, die sich auch Normalverdiener leisten können. Und das ist der Triple-Plan:

- Die städtischen Gesellschaften Gewofag und GWG sollen in Zukunft 1000 neue Wohnungen pro Jahr bauen. Das war eigentlich eh schon immer das Ziel, klappt aber bisher nicht. Die Stadt will jetzt helfen, indem sie kostenlos Grundstücke hergibt.

- Der Stadtrat soll eine Bargeldeinlage in Höhe von 15 Millionen Euro beschließen – Laufzeit bis einschließlich 2020.

- Ein Sonderprogramm über 250 Millionen Euro soll den Wohnungsbau ankurbeln. Dieser dicke Batzen sollte von 2017 bis 2026 für mindestens 2500 zusätzliche neue Wohnungen im sozialen Wohnungsbau reichen.

Alexander Reissl (57), Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat, sagt: „Angesichts des anhaltenden starken Zuzugs ist es höchste Zeit, beim Wohnungsbau alle Register zu ziehen.“ Und: „Es ist klar, dass die städtischen Wohnungsbautöchter für mehr Leistung auch mehr Finanzmittel benötigen.“

Anja Franz vom Münchner Mieterverein ist überzeugt, dass die Richtung stimmt. Sie sagt: „Bauen ist der Weg zur Linderung. Wenn die Stadt das in die Hand nimmt, ist es gut.“

tz

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