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Putzen kann auch seine ungeahnten Nachteile haben.

Täglich, wöchentlich, monatlich?

Wie oft muss ich putzen? Zu oft kann sogar schädlich sein

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Wie oft muss der Haushalt geputzt werden? Hier scheiden sich oft die Geister. Ein Experte gibt jedoch Aufschluss darüber.

Es kann auch zu viel von einer schönen Sache geben: Das werden sich vermutlich die wenigsten beim Thema Putzen denken, dennoch gibt es genug Putzfeen, die täglich den Lappen schwingen, um die Wohnung auf Hochglanz zu bringen. Manchmal ist das persönliche Hygienegefühl daran schuld, manchmal aber auch die Angst vor der Außenwirkung - eine schmutzige Wohnung kommt bei Gästen schließlich nicht gut an.

Ab welcher Frequenz ist das Putzen übertrieben? Und kann es sogar schädlich sein? Darüber informieren wir Sie im Folgenden.

Putzen kann auch gefährlich werden - wenn es zu oft geschieht

Wer sich Werbespots im Fernsehen ansieht, bekommt den Eindruck die Wohnung müsse in allen Ecken glänzen und kein Staubkorn dürfe zu sehen sein. Der Grund dafür sei nicht nur ein sauberes Zuhause, sondern auch eine keimfreie Wohnung, um sich vor Krankheiten zu schützen.

Aber mit dem Putzen kann man es auch übertreiben, wie Hygiene-Experte Prof. Dr. Franz Daschner dem Online-Portal Liebenswert und auch dem Focus erklärte. Im schlimmsten Fall mache man sich sogar anfälliger für Krankheiten, da das Immunsystem dadurch geschwächt wird. Schuld sind aggressive Reinigungsmittel, die die Wohnung zwar sauber machen sollen, aber gleichzeitig der Haut und den Nägeln schaden sowie Neurodermitis-Schübe auslösen können. Zudem warnt das Umweltbundesamt vor teilweise gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen in Reinigungsmitteln.

Auch interessant: Diese drei Dinge sollten Sie niemals mit Essig reinigen.

Wie oft sollte der Haushalt geputzt werden?

Sie müssen sich also nicht schlecht fühlen, wenn Sie deshalb seltener den Putzlappen hervorholen. "Wo Dreck ist, sind auch Bakterien. Aber 99,9 Prozent der Milliarden Keime um uns herum, sind harmlos", erklärt Hygiene-Experte Daschner den Portalen Liebenswert und Focus. "Einmal pro Woche reicht eine Haushaltsreinigung vollkommen aus." Ausnahme sind Oberflächen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen und mit Schmutz bedeckt sind - diese Flächen seien mit Keimen belastet und sollten deshalb sofort mit Universalreiniger geputzt werden. Ansonsten solle so geputzt werden, dass es optisch sauber ist. Dabei sollten Sie weitestgehend auf Reiniger verzichten, die Farb- und Duftstoffe enthalten, um Allergien vorzubeugen.

Lesen Sie auch: Warum Sie zuhause nur vier einfache Hausmittel zum Putzen benötigen.

Von diesen Putz-Tricks haben Sie noch nicht gehört

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