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Wenn die Ernte der Johannisbeeren vorbei ist, müssen Hobbygärtner zur Schere greifen und alte Ruten aus dem Gehölz schneiden. Foto: Andrea Warnecke

Nach der Ernte: Johannisbeeren schneiden

Für viele Früchte im Garten hat die Erntezeit begonnen. Auch die Johannisbeeren sollten bald genießbar sein. Ist der Strauch abgeerntet, ist die Arbeit jedoch noch nicht erledigt. Denn jetzt muss die Pflanze richtig beschnitten werden.

Bonn (dpa/tmn) - Zwischen Ende Juni und August reifen die Früchte der Johannisbeeren aus. Ist der Strauch abgeerntet, sollte der Hobbygärtner Triebe, die älter sind als vier oder fünf Jahre, herausschneiden. Diese älteren Triebe erkennen Hobbygärtner am dunkleren Holz.

Außerdem werden neue Triebe entfernt. Allerdings nicht alle: Drei bis vier der kräftigsten bleiben stehen und bilden den Ersatz für die herausgeschnittenen älteren Triebe. Insgesamt sollten am Strauch etwa acht bis zwölf Triebe verbleiben, lässt man die Johannisbeere als Busch wachsen.

Bei Hecken reichen drei Triebe je Pflanze. Die abgeschnittenen Zweige lassen sich als Stecklinge zur Aufzucht von Nachwuchs nutzen. Dazu rät der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn. Alternativ geht das im Herbst.

aid-Informationen

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