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Nebenkosten: So können Sie Geld sparen

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München - Durch den Wechsel des Stromlieferanten lassen sich im Jahr Hunderte Euro sparen. Sie selbst können durch Ihr Verhalten Geld sparen. Wir nennen die größten Stromfresser und sagen, was Sie tun sollten.

Durch den Wechsel des Stromlieferanten lassen sich im Jahr Hunderte Euro sparen (Vergleichen Sie am Ihre Abrechnung mit den folgenden Tabellen der günstigsten Anbieter, die check24.de für die tz am 17. Dezember erstellt hat. Auch bei der Hausratsversicherung sind mehr als 100 Euro Ersparnis im Jahr drinnen. Aber auch selbst können Sie durch Ihr Verhalten Geld sparen. Wir nennen die größten Stromfresser und sagen, was Sie tun sollten. Denn eine Umfrage von TNS Emnid hat ergeben, dass 30 Prozent der Bürger nicht wissen, wie viel Strom sie verbrauchen. Vor allem junge sowie ältere Menschen kennen ihren Verbrauch nicht. Um Strom zu sparen, geben 81 Prozent der Befragten an, dass sie ihre Akkuladegeräte vom Netz trennen, den Gefrierschrank abtauen, und auf Energiesparlampen umgestiegen sind.

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Computer und TV

Heimbüro: Stromfresser Nummer eins im Haushalt ist der Computer-Arbeitsplatz mit 12,9 Prozent Anteil am Stromverbrauch. PC, Drucker, Faxgerät, Netzteile, WLAN-Router und alle Signallämpchen verbrauchen viel Strom und müssen nicht immer eingeschaltet sein. Abschaltbare Steckerleisten helfen.

TV/Audio: Mit 11,9 Prozent Anteil folgt der Bereich TV und Audio dicht dahinter. Wer die Standby-Schaltung deaktiviert und die Geräte bei Nichtgebrauch vom Netz nimmt, spart Strom.

Kühlschrank

Kühlschrank: Mit 10,4 Prozent Anteil am Stromverbrauch folgt der Kühlschrank als nächstgrößter Stromfresser im Haushalt. Je niedriger die Temperatur eingestellt wird, desto höher wird aber auch der Stromverbrauch. Experten empfehlen eine Temperatur von sieben Grad Celsius. Beim Befüllen des Kühlschranks sollte darauf geachtet werden, niemals heiße Speisen einzustellen. Lässt man Tiefgefrorenes im Kühlschrank auftauen, senkt das den Verbrauch. Die Tür sollte gut schließen und so selten und kurz wie möglich geöffnet werden, damit möglichst wenig warme Luft eindringt, die dann heruntergekühlt werden muss.

Licht und Küche

Beleuchtung: 9,7 Prozent des Stromverbrauchs entfallen auf den Posten Beleuchtung. Hier lautet die Devise: Abschalten, wenn man nicht im Raum ist, die Zukunft gehört den LED-Lampen.

Kochen: Mit 9,0 Prozent des Stromverbrauchs schlägt das Kochen zu Buche. Je nach Technologie kann der Anteil auch hier erheblich gesenkt werden. So verbrauchen alte Massekochplatten erheblich mehr Strom, als ein Ceran- oder ein Induktionskochfeld. Übrigens: Um Energie zu sparen, sollte der Topf immer möglichst genau auf die Herdplatte passen. Und ohne Deckel auf dem Topf verbraucht man das Dreifache an Energie.

Teures Trocknen

Wäschetrockner: Wäschetrockner sind Stromfresser: 6,6 Prozent des Stromverbrauchs entfallen im Durchschnitt auf das Trocknen. Soll ein Trockner zum Einsatz kommen, ist ein Gerät mit Wärmepumpentechnologie besonders umwelt- und geldbeutelschonend im Einsatz. Das Gerät sollte nur gut befüllt zum Einsatz kommen und die Wäsche sollte so gut wie möglich vorgetrocknet werden, sprich zuvor in der Waschmaschine mit möglichst hoher Schleuderdrehzahl entwässert worden sein. Als Kompromiss kann man auch die Wäsche im Trockner leicht vortrocknen und dann auf der Leine zu Ende trocknen lassen.

Teures Spülen

Geschirrspülen: 5,1 Prozent Anteil am Stromverbrauch hat Geschirrspülen. Laut einer Studie ist das Spülen in derMaschineübrigensgünstiger: Hier werden sowohl weniger Wasser als auch weniger Energie verbraucht als beim Spülen von Hand. Voraussetzung ist natürlich, dass die Maschine nur voll beladen eingeschaltet wird.

Das Rentnerpaar

Maria (69) und Franz Sedlmayr (71), 2-Zimmer-Wohnung mit 50 Quadrat­metern in Untermenzing. Rentner, seit 40 Jahren verheiratet, zwei erwachsene Kinder, drei Enkel (3, 8 und 14 Jahre alt). Er war früher Sachbearbeiter bei einem Automobilzulieferer, sie Hausfrau und Mutter.

Rentner haben meist einen geregelten Tagesablauf. Zumindest bleibt meist der jährliche Strombedarf gleich. Für diese Bevölkerungsgruppe empfiehlt Daniel Friedheim von check24.de den Kauf von so genannten Strompaketen. Friedheim: „Das ist so eine Art Stromwette. Der Konsument kauft eine bestimmte Menge Strom. Sie sollte sich ziemlich genau am erwarteten Jahresverbrauch orientieren. Denn das Geld für nicht verbrauchten Strom wird nicht zurückerstattet und der Nachkauf von Strom ist relativ teuer.“ Liegt der Verbraucher aber richtig, kann er bis zu 50 Prozent an Energiekosten einsparen.

Profil 1: Rentnerpaar - Strom: 3.500 kWh – Untermenzing; PLZ 80999

Anbieter Tarif Preis p.a. Preisgarantie Tarifkonditionen
Lechwerke RWE Strom 24max 802,90 € bis 30.06.2015 Laufzeit 12 Monate; 80 € Neukundenbonus
EVD Strom für Bayern 820,05 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 15% Neukundenbonus
Voltera ExklusivSpar 12 826,62 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 15% Neukundenbonus
eprimo eprimoStromPrimaKlima 830,95 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 180 € Sofortbonus
Grünwelt Energie grünstrom plus 831,57 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 15% Neukundenbonus; 90 € Sofortbonus
ExtraEnergie extrastrom Bonus 12 832,86 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 15% Neukundenbonus
MeisterStrom SparMeister 15 837,37 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 15% Neukundenbonus
EnBW Vertrieb GmbH EnBW Direktstrom 858,74 € bis 31.12.2015 Laufzeit 12 Monate; 100 € Sofortbonus
Vattenfall Europe Sales Easy12 Strom 860,10 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 75 € Neukundenbonus; 90 € Sofortbonus
MONTANA MONTANA garant 12 861,49 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 50 € Neukundenbonus

Die Familie mit Kindern

Stefan (37) und Kathrin (34) Müller mit Paul (7) und Maximilian (4) aus Unterhaching, 104-qm-Reihenhaus mit 4 Zimmern und kleinem Garten. Seit 13 Jahren ein Paar, seit neun Jahren verheiratet. Er ist selbstständiger Installateur, sie arbeitet Teilzeit im Büro einer großen Firma.

„Familien mit Kindern können durch einen Wechsel des Energieanbieters am meisten sparen“, sagt Friedheim. Der Grund: Sie haben meist eine große Wohnfläche zur Verfügung. Außerdem verbrauchen sie auch am meisten Energie. Denn mit Kindern im Haus werden häufig die energiefressenden Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler eingeschaltet.

Bei Kindern im Haus geht außerdem leicht mal eine Glasscheibe zu Bruch. Der Experte rät dennoch davon ab, Glasbruch extra zu versichern:  „Wenn nicht ein teurer Wintergarten oder ein Spiegelkabinett da ist, ist das unnötig.“ Wenn Glasbruch beim Hausrat mitversichert werden muss, kostet das meist einen Aufpreis, außerdem verlangen die Assekuranzen eine Selbstbeteiligung. Friedheim: „Da ist es meist günstiger das Geld zu sparen und die gebrochene Scheibe zu bezahlen.“

Profil 2: Familie - Strom: 5.000 kWh – Unterhaching; PLZ 82008

Anbieter Tarif Preis p.a. Preisgarantie Tarifkonditionen
idealenergie heim plus 15 1100,11 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 15% Neukundenbonus
EVD Strom für Bayern 1100,50 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 15% Neukundenbonus
ExtraEnergie extrastrom Bonus 12 1145,61 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 15% Neukundenbonus
eprimo eprimoStrom 1176,50 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 160 € Sofortbonus
SE-Stadtwerke-Verbund SAUBER STROM smart 1188,75 € 12 Monate Laufzeit 1 Monat; 150 € Neukundenbonus
Grünwelt Energie grünstrom plus 1193,29 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 15% Neukundenbonus; 100 € Sofortbonus
Lechwerke RWE Strom 24max 1194,50 € bis 30.06.2015 Laufzeit 12 Monate; 80 € Neukundenbonus
Vattenfall Europe Sales Easy12 Strom 1199,30 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 75 € Neukundenbonus; 90 € Sofortbonus
123energie 123strom 1210,11 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 120 € Neukundenbonus
RheinEnergie express FairKonstant plus 1211,50 € 12 Monate Laufzeit 12 Monate; 135 € Neukundenbonus

KHD

Rubriklistenbild: © dpa/symbolbild

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