Zu sehen ist eine kleine, weiße Blüte des Neembaums und zahlreiche grüne Blätter (Symbolbild).
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Aus diesen kleinen Neembaumblüten gewinnen Hersteller das wertvolle Öl (Symbolbild).

Kampf gegen Schädlinge

Neemöl herstellen: Folgende Methoden entlocken den Blüten das wertvolle Mittel

Neemöl ist ein beliebtes Mittel gegen Schädlinge wie Blattläusen oder Trauermücken. Hersteller haben drei Methoden, es zu gewinnen.

Hamburg – Schädlinge sind besonders bei Zimmerpflanzen ein häufiges Problem. In der Blumenerde verstecken sich meist schon die Larven von Trauermücken, Spinnmilben oder Blattläusen und entwickeln sich dann bei Zimmertemperatur hervorragend und in unansehnlichen Mengen. Das schadet nicht nur der Zimmerpflanze, sondern schränkt auch die Wohnqualität ein. Neemöl ist daher ein beliebtes Mittel, wenn es um die Bekämpfung dieser Schädlingsplage geht. Die Herstellung von Neemöl geschieht auf drei Wegen*, wie 24garten.de* berichtet.

Dazu zählt zum Beispiel die Kaltpressung. Hersteller fokussieren sich dabei auf die Kaltpressung der Fruchtkerne. Im Handel hat dieses Öl die höchste Qualität und beinhaltet keine anderen Rückstände aus der Pflanze. Daneben wird auch mit Hexan und Alkohol gearbeitet. Mithilfe von Hexan und Alkohol lösen sich Öl und andere Inhaltsstoffe aus den Kernen. Als dritte Methode sei die Wasserextraktion genannt. Das ist die preiswerteste Variante der Neemöl-Gewinnung. Dabei mahlen Hersteller die Kerne und legen sie dann in Wasser ein, bis das Öl den Kernen entweicht. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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