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Mehr Wohnungen, weniger Einfamilienhäuser

Im Neubau geht’s voran

Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland steigt im sechsten Jahr in Folge weiter an. Ballungsraum München bundesweit an 4. Stelle.

Mehr Neubauten 

Während 2008 nur 175.000 Neubauten genehmigt wurden, werden es nach Prognosen der LBS Research heuer 295.000 sein. Das sind noch einmal mehr als 10.000 im Vergleich zu 2014. Trotzdem kommt damit der Neubau der Nachfrage nicht hinterher. Denn die günstigen Rahmenbedingungen einer Immobilienfinanzierung, das wachsende Interesse an Immobilien als solide und sichere Vermögensbildung sowie das allmähliche Greifen der Riester-Förderung werden nach Ansicht der Experten weiterhin für steigende Nachfrage sorgen. Das Wachstum findet nicht gleichförmig statt sondern regional sehr unterschiedlich.

Regionale Unterschiede 

Neubau findet in erster Linie in den Ballungsräumen statt. Doch auch diese verhalten sich ganz unterschiedlich. Am meisten Baugenehmigungen wurden 2014 im Raum Rhein-Ruhr erteilt: 14.669 für Wohnungen und 8.982 für Einfamilienhäuser. Den zweiten Platz belegt die Region Hamburg mit insgesamt 16.880 Genehmigungen (davon 5.018 für Einfamilienhäuser). An dritter Stelle in diesem Ranking steht dann die Rhein-Main-Region mit 14.252 genehmigten Neubauten und erst danach kommt der Ballungsraum München mit 13.188 Genehmigungen, die sich aufteilen auf 9.350 Wohnungen und 3.838 Einfamilienhäuser. Am wenigsten gebaut wird in nächster Zeit im Raum Hannover, wo rund 1.000 Wohnungen 1.000 Einfamilienhäuser gegenüberstehen. Eine besondere Zunahme verzeichnete in letzter Zeit der zuletzt schwächelnde Wohnungsbau, der 2014 nochmals um 9 Prozent zulegte, während der Bau von neuen Ein- und Zweifamilienhäuser um 1 beziehungsweise 6 Prozent zurückging. Dabei bleibt aber die Situation unverändert, dass der Eigenheimbau auch in den Ballungsgebieten ein entscheidender Faktor für das Entstehen von neuem Wohnraum ist.

Europavergleich 

Lange Zeit war Deutschland das Schlusslicht Europas beim Neubau. Das hat sich jetzt geändert. Mit 2,8 Wohneinheiten pro 1.000 Einwohner sind wir im Mittelfeld angelangt. Die Schlusslaterne haben Portugal und Spanien (0,7 und 0,8).

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