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Trockene Witterung und Hitze kann zu einer Blattlaus-Plage führen. Pflanzenschutzmittel verlieren jedoch ihre Wirkung, wenn sie bei zu hoher Temperatur versprüht werden. Foto: Frank Rumpenhorst

Nicht bei Hitze: Pflanzenschutzmittel versprühen

Nicht nur Pflanzen mögen die Sommerwärme, auch die Schädlinge. Daher haben viele Gartenbesitzer nun mit einem starken Schädlingsbefall zu kämpfen. Wer es mit herkömmlichen Pflanzenschutzmittel versucht, sollte dabei auf die Temperatur achten.

Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - Selbst gemachte Schmierseifenlösungen und gekaufte Pflanzenschutzmittel dürfen Hobbygärtner nicht an heißen Sommertagen versprühen. Denn bei Temperaturen über 22 Grad wirken etwa Insektizide deutlich schlechter, erklärt die Gartenakademie Rheinland-Pfalz.

Die Wirkstoffe können schnell antrocknen oder die hohe UV-Strahlung verringert den Wirkstoffabbau auf der Pflanze. Noch schlimmer ist die Wirkung mancher Mittel, bei direkter Sonneneinstrahlung die Pflanzen zu verbrennen.

Wer dringend in einer längeren Hitzeperiode seine Pflanzen behandeln muss, sollte den Abend nutzen. Er ist zwar auch nicht optimal, da es durch die stark aufgeheizten Böden zu Aufwärtsbewegung der Luft kommen kann. Das führt dazu, dass beim Versprühen von Mitteln Teile weggeblasen werden, statt auf den Pflanzen zu landen. Allerdings sei das noch besser als der Einsatz am Morgen, da es an heißen Tagen bereits schnell zu einer Erwärmung kommt. Die Experten betonen: Bei Hitze über 25 Grad sollte grundsätzlich auf den Einsatz von solchen Mitteln verzichtet werden.

Rat der Gartenakademie

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