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Packliste für den Katastrophenfall: Welche Dinge in den Notfallrucksack gehören

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Ob Unwetter, Evakuierung oder Brand: Wer seine Wohnung fluchtartig verlassen muss, sollte die wichtigsten Dinge griffbereit haben. Ein Notfallrucksack kann helfen.

Es gibt Notfall- und Krisen-Situationen, in denen Menschen schnell ihr Haus verlassen müssen, um ihr Leben zu retten – etwa bei einem Wohnungsbrand oder drohende Überschwemmungen. Auch ein Munitionsfund in der Nachbarschaft kann zu einer plötzlichen Evakuierung führen. Dann bleibt oft keine Zeit mehr zu packen. Und selbst wenn: In diesen stressigen Situationen vergisst man gerne das Notwendigste. Ein gepackter Notfallrucksack hilft dabei, dass Sie immer das Wichtigste griffbereit haben.

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Der Reisepass sollte zumindest als Kopie in den Notfallrucksack.
Der Reisepass sollte zumindest als Kopie in den Notfallrucksack. © blickwinkel/Imago

Packliste für Notfallrucksack: Was gehört hinein?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine Packliste herausgegeben, welche Dinge in keinem Notfallrucksack fehlen sollten. Dazu gehören wichtige Dokumente ebenso, wie nützliche Utensilien, Kleidung oder Lebensmittel:

Das Notgepäck soll dabei helfen, die ersten Tage außer Haus zurechtzukommen, etwa in einer Notunterkunft oder bei Bekannten. Ein Rucksack ist dabei praktischer als ein Koffer, da Sie beide Hände freihaben. Pro Familienmitglied sollten Sie einen Notfallrucksack einplanen.

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Was gehört in die Dokumentenmappe?

In die Dokumentenmappe gehören etwa Familienurkunden (Geburts-, Heirats-, Sterbeurkunden) bzw. Stammbuch im Original, beglaubigte Kopien von Zeugnissen, Testament, Patientenverfügung, aber auch von Bankkonten und wichtigen Versicherungen. Auch eine Kopie von Personalausweis, Reisepass, Führerschein und Fahrzeugpapieren ist sinnvoll. Eine genaue Liste, was in die Dokumentenmappe gehört, finden Sie hier.

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Im Notfall nicht vergessen: Personalausweis, Geld und Schlüssel

Einige Dinge können Sie leider nicht im Voraus packen. Im Notfall sollten Sie also immer noch zusätzlich an folgende wichtige Dinge denken:

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Was gehört zur Katastrophen- und Krisenvorsorge? 

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Notvorrat anlegen – welche Lebensmittel sind sinnvoll?

Im Falle eines großflächigen Stromausfalls („Blackout“), bei dem Supermärkte und Tankstellen geschlossen sind, oder bei Problemen mit der Wasserversorgung kann es auch sinnvoll sein, die wichtigsten Lebensmittel im Haus zu haben. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt für diese Fälle, einen Notvorrat an Essen und Getränken für 10 Tag anzulegen. Eine Liste an Lebensmitteln, die Sie für Notfälle immer auf Vorrat haben sollten, finden Sie in diesem Artikel.

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