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Orchideen blühen nicht mehr? So bringen Sie die Farbenpracht zurück

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Von: Franziska Kaindl

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Nahaufnahme einer Schmetterlingsorchidee.
Für eine reiche Blüte müssen Orchideen gut gepflegt werden. © Imago

Orchideen sind der Klassiker unter den Zimmerpflanzen – nur mit dem grünen Daumen hat es nicht jeder. Das ist zu tun, wenn die Blüte ausbleibt.

Bei der Anschaffung blüht die Orchidee noch wunderbar, doch kaum ist die Blüte vorüber, bleibt die Pflanze monatelang kahl? Bei manchen Orchideen-Arten ist das ganz normal – in der Regel blüht die Pflanze einmal, manchmal sogar zweimal im Jahr. Bleibt die Orchidee aber länger als ein Jahr ohne Blüte, wird es Zeit, auf Fehlersuche zu gehen.

Orchidee blüht nicht? Sorgen Sie für das passende Klima

Orchideen haben ihre natürliche Heimat im Regenwald – sind also eine hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Temperaturen gewohnt. Um ähnliche Bedingungen in Ihrer Wohnung herzustellen, sollten Sie Ihr Pflanze also regelmäßig mit etwas lauwarmem und kalkarmem Wasser besprühen. Auch ein Luftbefeuchter kann aushelfen. Das gilt insbesondere, wenn sich Ihre Orchidee in der Nähe einer Heizung oder einer anderen Wärmequelle befindet.

Video: Nationaler Tag der Orchideen

Schaffen Sie die richtigen Lichtverhältnisse für Ihre Orchidee

Weder starke Sonneneinstrahlung am Südfenster noch lichtarme Verhältnisse im nördlich ausgerichteten Teil der Wohnung tun der Orchidee gut. Auch in ihrer natürlichen Umgebung im Regenwald ist die Pflanze in der Regel nicht der prallen Sonne ausgesetzt. Daher eignet sich für die Orchidee am besten ein Plätzchen am Ost- oder Westfenster, wo sie gleichermaßen mit Sonne und Schatten bedacht wird.

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Orchideen zum Blühen bringen: Gönnen Sie Ihr einen Rückschnitt

Wenn Ihre Orchidee nicht mehr richtig blühen will, sollten Sie eventuell auch einen Rückschnitt vornehmen. Bei den beliebten Schmetterlingsorchideen setzen Sie mit einer sauberen Schere unterhalb der abgeblühten Triebe, aber oberhalb der ruhenden Augen an und schneiden den Trieb dort ab. Achten Sie aber darauf, dass alle Blüten am Stiel bereits verwelkt sind. Nach drei Monaten treibt aus den schlafenden Knospen eine neue Blütenrispe hervor, wie das Online-Portal Mein schöner Garten berichtet. Der Stiel wird dann auf mittlerer Höhe direkt über dem zweiten oder dritten Auge gekürzt, damit der Trieb nicht zu lang wird. Anschließend braucht die Orchidee für ihre Ruhephase einen kühleren Standort und fürs erste nur wenig Wasser.

Orchidee richtig gießen – für mehr Blütenpracht

Orchideen brauchen reichlich Wasser, sollten aber nicht ständig nasse Wurzeln haben. Dafür eignet sich das „Tauchen“, heißt: Die Orchidee wird für einige Minuten bis zum oberen Rand des Topfes in lauwarmes Wasser gestellt. Danach lassen Sie das überschüssige Wasser ablaufen und stellen die Pflanze wieder in den Übertopf. Wasser, das sich später noch im Topf ansammelt, schütten Sie weg. Erneut gegossen wird, sobald das Substrat wieder leicht trocken wird. (fk)

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