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Rote, gelbe und grüne Paprika. Wer das Gemüse selbst anpflanzen will, kann langsam starten. Foto: Holger Hollemann

Paprika selbst anpflanzen

Die Samen von Paprika können bereits im Februar in die Erde. Ein paar Dinge sollte man dabei beachten.

Fulda (dpa/tmn) - Chili- und Paprika-Pflanzen sollten schon ab Mitte Februar im Haus vorgezogen werden. Für frühe Sorten hat der Hobbygärtner auch noch bis Mitte März Zeit, erklärt der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN). Er hat beide Pflanzen zum Gemüse des Jahres 2015/16 gekürt.

So geht's:

Klima: Eine Raumtemperatur von über 20 Grad brauchen die Samen zum Keimen, optimal sind sogar rund 24 Grad. Danach sollten die Sämlinge bei etwa 20 Grad wachsen können, geschützt vor Zugluft in einem sehr hellen Raum.

Substrat: Die Samen keimen gut in einem nährstoffarmen Anzuchtsubstrat - und zwar in einer Tiefe von einem halben bis einem Zentimeter. Das Substrat sollte locker und warm sein, denn in verklebter, kalter und dazu noch nasser Erde sterben die jungen Wurzeln ab.

Pflege: Wer die Sämlinge in einem Voranzuchtkasten mit Deckel hat, sollte diesen öffnen, wenn die Sonne darauf scheint. Bei Abwesenheit am besten sogar schon morgens vorsorglich die Pflanzen aufdecken, raten die Experten. Sonst überhitzen die Pflänzchen.

Umtopfen: Wenn sich nach den Keimblättern die ersten Laubblätter bilden, werden die jungen Chilis und Paprikas pikiert und in Einzeltöpfe gesetzt. Sind diese zu klein, wiederum in größere Gefäße geben - mit einem Durchmesser von etwa zwölf Zentimetern und nährstoffreichem Substrat.

Aussetzen: In den Garten kommen die Pflanzen erst nach den letzten Frösten im Mai. Notfalls bei kaltem Wetter im Juni nochmals zum Vlies greifen und die Jungpflanzen abdecken. Bis Mai können Hobbygärtner die Pflanzen aber schon an das Klima im Freien gewöhnen: Die Töpfe an warmen Tagen für einige Zeit an einen windgeschützten, schattigen und warmen Platz im Garten stellen.

VEN-Informationen

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