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Pflegeimmobilien als Investments boomen: Was Anleger beachten sollten

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Der Bedarf an Pflegeimmobilien wird in den nächsten Jahren weiter steigen.
Der Bedarf an Pflegeimmobilien wird in den nächsten Jahren weiter steigen. © wob group

Der Bedarf an Pflegeimmobilien wird in den nächsten Jahren noch weiter steigen. Daher könnte es sich lohnen, sich über ein Investment Gedanken zu machen.

Die Nachfrage nach Pflegeimmobilien ist schon heute größer als das Angebot. Der 2020 veröffentlichte „Pflegeheim Rating Report“ prognostiziert bis 2040 einen zusätzlichen Bedarf von bis zu 378.000 stationären Pflegeplätzen. Allein diese Zahl spricht für das Investieren in diese Immobilienklasse. Der demografische Alterungsprozess in Deutschland sorgt dafür, dass die Alterspyramide bei den jüngeren Jahrgängen schmaler wird, wohingegen die älteren Jahrgänge immer stärker besetzt werden. Am breitesten ist die Pyramide bei den 50- bis 70-Jährigen.

In rund 30 Jahren wird es mehr 80-Jährige als Neugeborene geben, doch momentan sind weniger als 3% aller Wohnungen in Deutschland seniorengerecht gebaut. Diese Zahlen zeigen, auf welchen Engpass der Markt zusteuert und der Bedarf an Pflegeimmobilien wird weiter steigen. 

Investition in Pflegeimmobilien: Was es zu beachten gibt

Eine Investition in Pflegeimmobilien birgt wie jede andere Investition Risiken, die vorher bedacht werden sollten. Die Seniorenimmobilien werden von Betreibern verwaltet und die Attraktivität des Investments hängt maßgeblich davon ab, von wem die Immobilie betrieben wird.

Daher ist es bei der Auswahl einer Pflegeimmobilie unbedingt zu prüfen, ob diese an einen erfahrenen Betreiber verpachtet wird. Denn eine langfristige Verpachtung an einen erfahrenen Betreiber reduziert den Aufwand für die Eigentümer erheblich, sorgt für einen reibungslosen Ablauf sowie für ein hohes Service-Niveau und steigert die Attraktivität der Immobilie.

Außerdem wichtig ist die Lage, wie bei jeder Immobilieninvestition. Allerdings spielen hier andere Faktoren die wichtigste Rolle – normalerweise gehören dicht besiedelte Großstädte, wie u.a. Berlin, Hamburg, München aber auch deren Speckgürtel zu den beliebtesten Investmentregionen beim Wohnungsmarkt. Bei Pflegeimmobilien ist der Hauptfaktor allerdings der Bedarf an Pflegeplätzen bzw. altersgerechten Wohnformen vor Ort.

Neben dem Standortkriterium fallen bei Pflegeimmobilien auch Aspekte wie das Baujahr und der Gebäudezustand, das Grundstück sowie die Qualität der Einrichtung ins Gewicht.

Bei Pflegeimmobilien ist heute die Nachfrage schon größer als das Angebot.
Bei Pflegeimmobilien ist heute die Nachfrage schon größer als das Angebot. © wob group

Für eine Investition in Pflegeimmobilien spricht neben der vergleichsweisen hohen und stabilen Rendite auch insbesondere der geringe Verwaltungsaufwand für den Investor. Der Betreiber zahlt Pacht sowie Nebenkosten und eine Hausverwaltung erledigt alle administrativen Aufgaben. Um Mieterangelegenheiten, Abrechnungen oder die Abwicklung von Instandsetzungs- und Wartungsmaßnahmen muss sich der Investor ebenfalls nicht kümmern. 

Hierzu kommt, dass die Heimkosten durch die Kranken- und Pflegekassen, den Angehörigen und im Notfall sogar durch den Staat gesichert sind.

Ein weiteres Argument, das für eine Investition in Pflegeimmobilien spricht, ist die Möglichkeit einer KfW-Förderung. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Immobilie dem KfW Standard entspricht, denn dann handelt es sich um eine energieeffiziente, nachhaltige Immobilie und außerdem gibt es attraktive Fördermöglichkeiten.

Entsprechen die Immobilien den Anforderungen des KfW-Förderprogramms „Energieeffizient Bauen“ (z.B. KfW-55) können Kapitalanleger ein zinsgünstiges, staatlich gefördertes KfW-Darlehen von bis zu 120.000 € erhalten und bekommen darüber hinaus einen Tilgungszuschuss von bis zu 18.000 €.
Seit Juli 2021 gibt es sogar Geld geschenkt, auch wenn Sie kein KfW-Darlehen in Anspruch nehmen! Bis maximal 18.000 € pro Wohneinheit kann man als Zuschuss dank des KfW-Programms 461 bekommen. Mehr Informationen zur KfW Förderung finden Sie hier.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass nach einer gründlichen Prüfung und Begutachtung sehr viele Gründe für eine Pflegeimmobilie als Kapitalanlage sprechen und mit dieser Immobilienklasse eine jahrelange, sichere Rendite erzielt werden kann.

Falls Sie an einer Investition in Pflegeimmobilien Interesse haben, können Sie sich gerne jederzeit an die Immobilienexperten der wob group wenden. Hier erhalten Sie in einem unverbindlichen, persönlichen Gespräch eine Beratung und alle Ihre Fragen werden geklärt.

Kontakt

Stefan Schiessl, Immobilienexperte
Stefan Schiessl, Immobilienexperte © wob group

Stefan Schiessl, Immobilienexperte
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Lilienthalstraße 19
D-85579 Neubiberg / München
Tel.: +49 89 24 40 48 53 – 31
Mail: anfragen@wobimmo.com

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