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Radicchio kann im Winter geerntet werden und verträgt sortenabhängig sogar Frost. Foto: Holger Hollemann

Sicher ist sicher

Radicchio am besten bis Ende November ernten

Frischer Salat muss auch im Herbst und Winter nicht auf dem Speiseplan fehlen. Radicchio bietet sich wegen seiner Frostbeständigkeit besonders an. Zum Anbau der Pflanze müssen jedoch einige Details beachtet werden.

Berlin (dpa/tmn) – Er kommt in der kalten Jahreszeit frisch auf den Tisch: Radicchio kann derzeit geerntet werden.

Radicchio verträgt sortenabhängig zwar Frost bis minus fünf Grad. Wird es kälter, kann er aber auch erfrieren. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) rät, die Köpfe des Radicchio bis Ende November abzuernten.

Wer zu viel hat, kann den Salat eine Weile im Vorrat halten: Werden die Köpfe mit den Außenblättern kühl gelagert, halten sie bis zu acht Wochen. Ohne Außenblätter bleiben die weinroten Köpfe im Kühlschrank etwa zwei Wochen frisch.

Wer Radicchio selbst ziehen möchte, braucht Fingerspitzengefühl und ein Gewächshaus, rät der BDG. Der Herbstsalat benötigt Temperaturen zwischen 16 und 20 Grad, um zu wachsen. Wird es während der Anzucht zu warm oder zu kalt, schießt der Salat im Sommer in die Höhe. Einfacher ist es, vorgezogene Pflanzen zu kaufen und nach den Eisheiligen direkt ins Beet zu pflanzen.

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