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Die meisten Decken sind Hohldecken. Nicht immer ist die Befestigung eine Leichtigkeit. Foto: Peter Steffen

Rauchmelder an Hohldecken befestigen

Berlin (dpa/tmn) - Sie sind Lebensretter und in vielen Bundesländern Pflicht. Aber das Befestigen wirft mit unter Probleme auf. Der Übeltäter: Hohldecken. Spezielle Dübel zur Befestigung helfen.

Rauchmelder sind in vielen Bundesländern inzwischen Pflicht, in einigen gilt eine Übergangsfrist zum Nachrüsten. Die kleinen Helfer müssen in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, die als Fluchtweg benutzt werden, installiert sein.

"Zu empfehlen ist allerdings auch die Ausstattung des Wohnzimmers, da von diesen Räumen eine erhöhte Brandgefahr ausgeht", sagt Peter Birkholz, Experte und Fachbuchautor für die Stiftung Warentest. "Man denke an die Teestunde bei Kerzenlicht oder den Adventskranz."

Nach Ansicht des Heimwerkerexperten ist das mitgelieferte Befestigungsmaterial, also Dübel und Schrauben, selten dazu geeignet, die Rauchmelder solide zu befestigen. Das stelle nur eine Minimallösung dar.

Rauchmelder haben eine Montageplatte, in die sie später mit einer kurzen Rechtsdrehung eingesetzt werden. "Diese Platte dient gleichzeitig zum Anzeichnen der Löcher", erklärt Birkholz. "Zu deren solider Befestigung sind zwei Schrauben erforderlich, damit sich die Platte beim Einsetzen des Melders nicht mitdreht." Genauere Informationen liefert die Montage- und Bedienungsanleitung.

Das Problem ist allerdings das Bauwerk: "Die meisten Decken sind Hohldecken. Das heißt hinter einer dünnen Putzschicht oder Gipskartonplatte befindet sich ein Hohlraum, der einem normalen Spreizdübel keinen Halt gibt", erklärt Birkholz. "Besser geeignet sind spezielle Dübel für Gipskarton, auch Rigipsdübel genannt, die sich ohne Schwierigkeiten mit Hilfe eines Schraubendrehers eindrehen lassen - sogar, ohne hierzu vorbohren zu müssen."

Mit ein wenig Fingerspitzengefühl funktioniert das Eindrehen nicht nur bei Gipskartonplatten, für die die Dübel eigentlich konzipiert sind, sondern auch bei verputzten Decken in Altbauwohnungen. "Man muss nur darauf achten, sie nicht zu überdrehen", sagt der Experte. "Sollte das nicht gelingen und der Dübel zu locker sitzen oder gar wieder herausfallen, so hilft ein wenig Gips, mit dem man ihn stabilisieren kann."

Nachdem der Rauchmelder auf die Platte gesetzt wurde, sollte man den Prüfknopf drücken. Ein kurzer aber eindringlicher Piepton zeigt, dass das Gerät einwandfrei funktioniert.

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