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Altersvorsorge und Mietersparnis sind Hauptmotive beim Immobilienerwerb

Raus aus der Miete

Immer mehr Menschen wollen mit dem Kauf einer Immobilie künftig keine Miete mehr zahlen. Außerdem wünschen sich die Kaufinteressenten auch, vom Vermieter unabhängig zu sein. Das zeigt die aktuelle Umfrage „Immobilienbarometer“ von Interhyp und ImmobilienScout24.

Sicherheit im Alter 

Für die Hälfte aller Kaufinteressenten ist das wichtigste Kaufmotiv, sich für das Alter abzusichern. 

Mietfrei wohnen 

Der Wunsch keine Miete mehr zahlen zu müssen, ist innerhalb der letzten fünf Jahre um 45% gestiegen. Mittlerweile spielt dies für fast die Hälfte (42%) aller Befragten eine entscheidende Rolle beim Immobilienkauf. 

Kein Vermieter mehr 

Gleichzeitig wächst im selben Zeitraum das Bedürfnis nach Unabhängigkeit vom Vermieter um 46%. „Die Nachfrage nach Immobilien ist nach wie vor ungebrochen hoch. Grund dafür sind unter anderem die niedrigen Baugeldzinsen sowie die angespannten Mietmärkte in den Großstädten“, sagt Volker Wohlfarth (Immobilien-Scout24). „So ist es auch nicht verwunderlich, dass für immer mehr Kaufinteressenten der Wunsch Mietzahlungen zu vermeiden eine immer größere Rolle spielt.“ Für viele Menschen geht die Rechnung „kaufen statt mieten“ heute auf. Dennoch sollten sich Darlehensnehmer nicht übernehmen und von Beginn an auf eine ausreichende Tilgung ihres Kredits achten. Entscheidend für einen Immobilienkauf sollte auch im Niedrigzinsumfeld sein, dass die Immobilie und die zugehörige Finanzierung langfristig zur Lebenssituation passen.

Hauptgründe

Die fünf Hauptgründe für den Immobilienkauf sind: 

1. Immobilie als Altersvorsorge: 53% (2011: 49%) 

2. Mietzahlung vermeiden: 42% (2011: 29%) 

3. Zinsen sind günstig: 40% (2011: 40%) 

4. Unabhängigkeit vom Vermieter: 35% (2011: 24%) 

5. Immobilien sind krisensicher: 21% (2011: 28%)

Sicherheit in Krisenzeiten

Viele stellen sich die Frage, was heutzutage noch eine sichere Investition ist. 21 Prozent der Befragten denken, dass Immobilien krisensicher sind und wollen investieren. Allerdings sind die jungen Kaufinteressenten (18- bis 29-Jährige) deutlich kritischer im Vergleich zu älteren Altersgruppen. Nur rund zehn Prozent nehmen an, dass Immobilien eine sichere Geldanlage in Krisenzeiten sind. Die Älteren glauben stärker an die sichere Immobilienanlage – hier ist es jeder Dritte im Alterssegment der 50- bis 59-Jährigen und der über 60-Jährigen.

Kapitalanlage 

Nicht nur für Selbstnutzer auch für Kapitalanleger spielen emotionale Kaufmotive eine immer größere Rolle: Jeder Zweite will einen Wert schaffen, den er vererben kann (56%). Parallel dazu sehen nur noch 13% der Befragten die Immobilie als reine Investitionsmöglichkeit an. Im vergangenen Jahr haben noch mehr als ein Drittel aller Kapitalanleger (39%) aus rein finanziellen Motiven gehandelt. Für das aktuelle Immobilienbarometer wurden im Februar 2016 2.937 Kaufinteressenten befragt.

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