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Die eigenen vier Wände rechnen sich immer.

Jetzt mehr Wohnkomfort, kalkulierbare Wohnkosten und Sicherheit fürs Alter 

Raus aus steigenden Mieten

Steigende Mieten, sinkende Renten - gut wenn man im Alter im Eigenheim wohnt.

von Gottfried Moeckl

Während die Mieten über lange Jahre stetig steigen – auch wenn sie zwischenzeitlich etwas fallen können – sieht es bei den Renten genau umgekehrt aus. Jedes Jahr erhalten neue Rentner weniger als noch ihre Vorgänger. 

Die meiste Zeit steigen die Mieten.

Vorgerechnet

Wer beispielsweise im Alter von 30 Jahren eine Wohnung für 1.000 Euro monatlich kalt anmietet, muss bei einer bei uns realistischen Einschätzung von einer jährlichen Mietsteigerung von zwei Prozent nach 35 Jahren das Doppelte bezahlen – kalt. Selbst wer sich in jungen Jahren mit vielleicht 3.000 Euro netto gut bezahlt fühlt, muss nicht lange rechnen, um festzustellen, dass diese Wohnung von der Rente nicht zu bezahlen ist, schon gar nicht, wenn sie im Winter warm sein soll. Wer hingegen zu den anfänglichen Mietkosten von 1.000 Euro noch 250 Euro monatlich drauflegt, kann noch vor dem Renteneintritt ganz bequem ein Immobiliendarlehen in Höhe von 300.000 Euro abzahlen.

Fixe Wohnkosten 

Während sich die Miete ständig erhöht, bleibt bei einem Volltilgerdarlehen der monatliche Schuldendienst an die Bank immer gleich. Gleichzeitige Gehaltssteigerungen bewirken, dass der Kreditnehmer in den eigenen vier Wänden schon nach relativ kurzer Zeit weniger monatliche Wohnkosten als der Mieter hat.

Rentabler Kauf 

So rechnet sich dank der Niedrigzinsphase selbst für lange Kreditlaufzeiten ein Eigenheimerwerb auch in Zeiten einer Preisexplosion in den Ballungsregionen, sogar dann, wenn man nur rein wirtschaftliche Maßstäbe ansetzt, immer noch. 

Emotionaler wohnen 

Zum wirtschaftlichen Vorteil kommen die Emotionen: Nicht nur, dass in den eigenen vier Wänden keine Mieterhöhungen drohen. Es droht auch nicht der Eigenbedarf des Vermieters. Denn zwei Drittel aller Mietwohnungen werden privat vermietet. Das klassische Mietshaus mit dem Privatier im Erdgeschoss und den Mietern darüber gehört der Vergangenheit an. Eigenheim ist also Sicherheit ab dem ersten Tag des Einzugs. 

Und schön ist auch die Vorstellung vom sicheren und mietfreiem Wohnen im Alter. Während noch in den Sechziger Jahren nur rund zehn Prozent des Haushaltsnettos fürs Wohnen ausgegeben werden mussten, sind es heute schon bei Berufstätigen oft 50 Prozent und mehr. Der Anteil für Nahrung geht hingegen immer mehr zurück.

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