Erst Regen, jetzt Hitze: So retten Sie Rasen und Beet vor den Wetterkapriolen des Sommers
Regengüsse im Garten, gefolgt von brutaler Sonne? Kein Problem mit den richtigen Pflegetipps. So sichern Sie das Wohlbefinden von Rasen und Beet.
In den vergangenen Wochen präsentierte sich der Sommer in Deutschland nicht nur mit Hitze, sondern auch mit reichlich Niederschlag. Flüsse und Seen traten über die Ufer und im heimischen Garten musste man Topfpflanzen und empfindliche Gemüsesorten vor den Wasserfluten bewahren. Doch der verbleibende August verspricht laut Wettervorhersagen viel Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad Celsius. Was bedeutet das für unsere Gartenbeete und den Rasen?
Wetterwechsel von Regen auf Hitze: Auswirkungen auf Rasen und Beete

Starker Regen kann Überschwemmungen verursachen, die den Pflanzen schaden und den Boden verdichten. Pflanzen, die zu lange in überschwemmten Bereichen stehen, können Schäden erleiden. Für den Rasen ist Regen zwar eine natürliche Bewässerung, die das Wachstum fördert. Zu viel Wasser kann jedoch zu Wasserstau und Wurzelfäule führen. Wenn ein Gartenbeet erst von heftigem Regen getroffen wird und danach heißes Wetter einsetzt, kann das unterschiedliche Auswirkungen auf das Beet und die dort wachsenden Pflanzen haben. Einige mögliche Szenarien:
- Wachstumsförderung: Der Regen versorgt die Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen und Feuchtigkeit, die das Wachstum anregen. Bei heißem Wetter nach dem Regen könnten die Pflanzen schneller wachsen und blühen, vorausgesetzt, sie erhalten dann immer noch genügend Wasser und Nährstoffe.
- Temperaturschwankungen: Wenn es nach dem Regen plötzlich heiß wird, könnten extreme Temperaturschwankungen auftreten. Dies könnte einige Pflanzen empfindlicher machen und das Risiko von Hitzestress oder Sonnenbrand erhöhen.
- Feuchtigkeitsschwankungen: Nach heftigem Regen kann der Boden im Gartenbeet gut durchfeuchtet sein. Setzen dann hohe Temperaturen ein, verdunstet die Feuchtigkeit schneller, was zu einem raschen Austrocknen des Bodens führen kann. Dies kann besonders problematisch sein, wenn kein Mulch vorhanden ist oder die Pflanzen einen hohen Wasserbedarf haben.
- Schädlings- und Krankheitsprobleme: Das feuchte Umfeld nach dem Regen kann das Wachstum von Schädlingen und Krankheitserregern begünstigen. Setzt danach die Hitze ein, könnten diese Probleme sich schneller ausbreiten und die Gesundheit der Pflanzen beeinträchtigen.
- Stress für Pflanzen: Plötzliche Hitze nach starkem Regen kann jedoch auch Stress für die Pflanzen bedeuten. Die schnelle Verdunstung des Wassers aus dem Boden könnte die Pflanzen dazu bringen, mehr Wasser aufzunehmen, als sie können – was zu Wassermangel und Trockenstress führen kann.
Erst Regen, dann Hitze: Diese Maßnahmen im Garten können helfen
Um mit solchen wechselhaften Wetterbedingungen im Garten mzugehen, gibt es einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können:
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- Pflanzen pflegen: Inspizieren Sie Ihre Pflanzen und Ihren Rasen regelmäßig, um Probleme frühzeitig zu erkennen und entsprechend handeln zu können.
- Bewässern: Überwachen Sie den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens und des Rasens und gießen Sie bei Bedarf. Achten Sie darauf, die Pflanzen nicht zu überwässern oder zu unterwässern.
- Die richtigen Pflanzen auswählen: Bei der Auswahl von Pflanzen für Ihren Garten sollten Sie immer die Anpassungsfähigkeit an wechselnde Wetterbedingungen in Betracht ziehen.
- Mulch: Mulch auf dem Beet hilft, Feuchtigkeit zu speichern, den Boden vor übermäßiger Verdunstung zu schützen und die Temperatur im Wurzelbereich zu regulieren.
- Schattieren: Bei extremen Hitzewellen könnten Sie empfindliche Pflanzen leicht schattieren, um sie vor Sonnenbrand zu schützen.
- Luftzirkulation: Stellen Sie sicher, dass zwischen den Pflanzen ausreichend Platz für eine gute Luftzirkulation besteht, um Schädlings- und Krankheitsprobleme zu reduzieren.
Für diesen von der Redaktion geschriebenen Artikel wurde maschinelle Unterstützung genutzt. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung von Redakteurin Maria Wendel sorgfältig überprüft.