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Eine automatische Bewässerung ist bequem. Allerdings muss die Wassermenge auf die Bodenart und Pflanze abgestimmt werden.

Richtige Bewässerung von Stauden - Abhängig von Bodenart

Böden speichern Feuchtigkeit verschieden gut. Das sollten Hobbygärtner beachten, wenn sie eine automatische Bewässerung anlegen. Vor allem bei Stauden ist Fingerspitzengefühl gefragt.

Bad Honnef - Wer lange in den Urlaub fährt oder zu bequem zum täglichen Gießen ist, kann Pflanzen gut mit einer automatischen Bewässerung versorgen. Aber die Einstellungen sind schwierig. Stauden etwa brauchen unterschiedlich viel Wasser auf unterschiedlichen Böden zu unterschiedlichen Zeiten.

So rät der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bewässerungsanlagen so einzustellen, dass Gehölze auf Sandboden im März und April sowie im Oktober wöchentlich eine Gabe mit 12 Litern Wasser pro Quadratmeter erhalten. In den Monaten dazwischen gibt es wöchentlich zwei Gaben. Ist der Boden eher lehmhaltig, wird in der wärmeren Zeit einmal wöchentlich mit 20 Litern vorsorgt, in den Frühling- und Herbstmonaten sogar nur jede zweite Woche.

Auch Rasen wird unterschiedlich intensiv gegossen: Grün auf eher sandigem Boden erhält drei Wassergaben pro Woche zwischen Mai und September mit je sieben Litern Wasser pro Quadratmeter. Im März und April sowie im Oktober reichen zweimal wöchentlich je sieben Liter. Für Lehmböden gibt es zwischen Mai und September zwei Gaben mit je zehn Litern Wasser pro Quadratmeter. Im März, April und Oktober ist nur wöchentlich eine Gabe nötig.

Service:

Die Broschüre "Kostbares Nass! Bewässerung für den Garten" kann kostenlos beim Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V., Alexander-von-Humboldt-Str. 4, 53604 Bad Honnef sowie unter Bestellung@galabau.de bezogen werde. Bitte Titel angeben.

dpa/tmn

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