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Die Gesamtschäden in München

Wie sicher wohnen wir?

Risikoatlas 2015 nach Vierteln: So gefährlich ist München

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Ob Blitzeinschlag, Rohrbruch, Einbruch oder Brand: Auch in den eigenen vier Wänden ist man einigen Gefahren ausgesetzt. Eine Studie zeigt, wo es in München am gefährlichsten ist.

Münchens Bewohner können aufatmen: Das Risiko für Schäden rund um Haus oder Wohnung ist hier relativ gering. Das zeigt der aktuelle Risikoatlas der Generali-Versicherung. Untersucht wurden Schadenfälle durch Einbruch/Diebstahl, Fahrraddiebstahl, Feuer, Leitungswasser, Überspannung und existenzbedrohende Schäden (ab 25.000 Euro).

Jeder sechste Münchener betroffen

In der bayerischen Landeshauptstadt meldet jeder sechste Versicherte innerhalb von zehn Jahren einen Schadenfall (15,4%). Im Vergleich der 15 größten Städte Deutschlands sind nur die Bewohner Stuttgarts noch seltener betroffen (12,7%). Bundesweit trifft es im Schnitt jeden Vierten. In Leipzig (44,8%) und Köln (38,2%) werden die häufigsten Schäden gemeldet.

München: Wohnungsschäden selten, aber teuer

Laut Studie sind in München die Schäden rund um Wohnung oder Haus zwar selten, aber im Fall der Fälle kann es für den Hausbesitzer schnell teuer werden. Wenn kein Versicherungsschutz besteht, müssen hiesige Bewohner im Durchschnitt 1.873 Euro hinblättern. Im Städtevergleich beläuft sich der bundesweite Schnitt auf 1.719 Euro.

Risiko ist in Trudering-Riem am höchsten

Im gesamten Münchener Stadtgebiet ist das Risiko für Schäden an Haus und Wohnung eher gering (15,4%). Noch seltener kommt es in den südlichen Randbezirken Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln (11,9%), Obergiesing-Fasangarten und Untergiesing-Harlaching (je 12,8%) zum Schaden. In Trudering-Riem (18,8%), Schwanthalerhöhe (18,2%) und Feldmoching-Hasenbergl (17,6%) werden die höchsten Aufwände für Reparatur, Renovierung und Ersatz rund um Wohnraum und Hausrat fällig. Hier trifft es jeden Fünften bis Sechsten.

mil

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