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Werden Rosen vom Rosentriebbohrer befallen, hilft nur der Griff zur Gartenschere, um die betroffenen Triebe zu entfernen. Im Winter sollte zudem der Boden gekalkt werden. Foto: Stefan Sauer

Rosentriebbohrer: Nach Befall Boden kalken

Rosentriebbohrer können Rosenpflanzen ziemlich zusetzen. Und auch wenn der Befall überstanden zu sein scheint, könnten die Schädlinge im nächsten Sommer wieder auftauchen. Wichtig ist es, den Pflanzen im Winter einen gesunden Boden zu bereiten.

Lebach (dpa/tmn) - Einen Befall mit dem Schädling Rosentriebbohrer erkennt man erst auf den zweiten Blick: Die welkenden, sich teils nach unten biegenden Triebe haben in ihrem Inneren ein sichtbares Bohrloch.

Bekannt ist der Schädling auch als Röhrenwurm. Er frisst sich durch das Mark der Rosentriebe. Wer so einen Befall in diesem Sommer bemerkt hat, sollte sich für den Winter Aufgaben vormerken: Dann wird der Boden um die Pflanzen am besten bearbeitet und zudem gekalkt, erklärt die Saarländische Gartenakademie.

Trotzdem müssen Hobbygärtner damit rechnen, dass sich die Tiere im kommenden Jahr wieder zeigen. Dann kann es hilfreich sein, befallene Triebe direkt abzuschneiden. Die erwachsenen, fliegenden Blattwespen sieht man bis etwa Juli. Die schlüpfenden Larven überwintern im Boden.

Es gibt zwei Arten des Schädlings: Der Abwärtssteigende Rosentriebbohrer kommt den Angaben zufolge häufiger vor. Die schwarze, fünf bis sechs Millimeter große Blattwespe fliegt bis Juli, sie legt ihre Eier oben an die Triebspitze. Die Larven sind gelb und bis zu zwölf Millimeter lang, sie bohren sich von oben etwa vier Zentimeter tief durch die Triebe.

Der Aufwärtssteigende Rosentriebbohrer legt seine Eier hingegen an die Basis der Blattstiele, wo diese auch noch mit Pflanzengewebe überwuchert werden. Die weißliche Larve bohrt sich dann auch nach oben in den Trieb, etwa zwölf Zentimeter weit.

Infos der Gartenakademie zu Blattwespen an Rosen

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