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Schneeglöckchen blühen jetzt überall – aber sind sie wirklich giftig?

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Von: Andrea Stettner

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Schneeglöckchen gelten als die Frühlingsboten schlechthin. Doch die beliebten Blumen sollen gerade für Kinder und Tiere giftig sein. Stimmt das?

Das kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis), auch gewöhnliches Schneeglöckchen genannt, finden Blumenliebhaber vor allem in schattigen und feuchten Laubwäldern. Im Garten oder Parks werden die Frühblüher in der Regel eingesetzt. Doch sind Schneeglöckchen wirklich harmlos – oder doch giftig?

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Im Frühling blühen Schneeglöckchen in vielen Gärten und Parks. Doch Vorsicht: Sie sind giftig!
Im Frühling blühen Schneeglöckchen in vielen Gärten und Parks. Doch Vorsicht: Sie sind giftig! © Silas Stein/Imago

Sind Schneeglöckchen wirklich giftig?

Ja, Schneeglöckchen sind giftig, und zwar alle Pflanzenteile. Ein besonders hoher Anteil an giftigen Amaryllidaceen-Alkaloiden finden sich in den Zwiebeln der Amaryllisgewächse. Die beliebten Frühlingsblumen gelten zwar im Vergleich zu anderen Giftpflanzen „nur“ als leicht giftig. Dennoch sollten Sie im Umgang mit Schneeglöckchen vorsichtig sein.

„Bei einem Verzehr von Pflanzenteilen kann es zu Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall kommen.“, informiert das Portal Mein schöner Garten. Werden größere Mengen der Pflanzteile verzehrt, kann es laut dem Portal außerdem zu vermehrtem Speichelfluss, Kreislaufbeschwerden und verengten Pupillen kommen – bis hin zu Lähmungserscheinungen. Besonders Kinder, aber auch Haustiere wie Hunden oder Katzen kommen beim Spielen mit den giftigen Pflanzenteilen in Berührung und sind dadurch gefährdet. Im Frühling sollten Kleinkinder deshalb nicht unbeaufsichtigt in den Garten.

Bei Verdacht auf eine Vergiftung durch Schneeglöckchen sollten Sie schnell handeln und einen Arzt aufsuchen oder die Giftinformationszentrale kontaktieren.

Lesen Sie auch: Diese Blumen gehören in den Osterstrauß.

Warum sind Schneeglöckchen giftig?

Mit ihrer Giftwirkung schützen sich Schneeglöckchen vor Fressfeinden, wie etwa den Wühlmäusen. Auch andere Frühlingsblumen weisen eine giftige Wirkung auf, wie etwa Märzenbecher oder Narzissen. Übrigens: Diese Gartenarbeiten stehen im März an.(as)

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