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Mit der Gartensaison ist noch lange nicht Schluss! So nutzen Sie Ihren Garten auch im Herbst.

Pflegen und genießen

So machen Sie Ihren Garten fit für den Herbst

Fallende Blätter, kühle Luft – es wird Herbst. Was Sie als Gartenbesitzer jetzt zu tun haben und wie Sie Ihren Garten trotzdem genießen, erfahren Sie hier.

Im Spätsommer und Frühherbst steht der Garten noch in vielen Bereichen in „vollem Saft“ und es ist schwer sich vorzustellen, dass bald frostige Stille herrscht, wo jetzt die Natur noch ihr Erntedankfest feiert. Dennoch steuert die Gartensaison nun langsam auf ihr Ende zu und Sie müssen jetzt schon an das nächste Jahr denken. Damit dann alles grünt und blüht, sind ein paar wichtige Handgriffe nötig, die Ihren Garten herbstfit und winterfest machen.

Rasenpflege im Herbst: So sollten Sie vorgehen

Der Rasen nimmt in vielen Gärten eine große Fläche ein. Hier wird die Sonne genossen, gespielt oder auch mal ein Picknick veranstaltet. Damit Ihr Rasen den Herbst und Winter gut übersteht, müssen Sie mit anpacken.

  1. Schneiden Sie den Rasen auf etwa fünf bis sechs Zentimeter zurück.
  2. Düngen oder kalken Sie den Rasen.
  3. Sie können jetzt auch noch einmal Rasen nachsäen.
  4. Rechen Sie liegengebliebenen Rasenschnitt sowie Blätter gründlich ab, damit sich darunter kein Pilz oder gar Fäule bildet und der Rasen genug Licht bekommt. Die Blätter sollten Sie in einer Gartenecke zu einem Haufen zusammenrechen, damit darunter Tiere im Winter Unterschlupf finden können. Im Frühling können Sie den Haufen dann nach und nach abtragen.
  5. Schritt 1 und 3 wiederholen Sie vor dem Wintereinbruch noch einmal.

Garten im Herbst: Schneiden Sie Bäume, Sträucher und Stauden zurück

Auch die Gehölze und Stauden in Ihrem Garten brauchen im Herbst Unterstützung. Nutzen Sie die Zeit vor den ersten Nachtfrösten, um kranke und tote Äste sowie Zweige aus Obstbäumen, Büschen und Sträuchern zu entfernen. So haben die Schnittstellen noch ausreichend Zeit, zu verheilen. Frühblüher wie Forsythien, Weigelien und Co. sind davon ausgenommen. Diese schneiden Sie erst nach der Blüte.

Stauden schneiden Sie zurück, sobald die Blätter braun werden. Einjährige, samenbildende Pflanzen schneiden Sie entweder zurück, sobald die Kapseln trocken und offen sind, oder Sie schneiden sie ab und lassen sie noch ein wenig liegen und antrocknen, damit sich die Samen auf dem Boden verteilen können.

Blumenzwiebeln, die nicht winterhart sind, wie beispielsweise Dahlien, müssen Sie nach dem Verblühen ausgraben. Schneiden Sie dazu die Pflanze gut zurück und graben Sie die Knollen großzügig aus. Klopfen Sie die Erde ab und lagern Sie die Zwiebeln dann in Sand und an einem kühlen, trockenen Ort.

Die Rosen in Ihrem Garten benötigen eine Sonderbehandlung. Schneiden Sie sie um ein Drittel ihrer Höhe zurück, damit sie nicht vom Schnee oder Frost geschädigt werden. Den finalen Rosenschnitt machen Sie dann erst im Frühjahr, wenn die Forsythien blühen. Decken Sie empfindliche Rosen mit Reisig ab, um sie zusätzlich zu schützen.

Terrasse und Balkon im Herbst genießen

Nur, weil der Sommer sich langsam dem Ende zuneigt, heißt das noch lange nicht, dass Sie Ihrem Garten auf Wiedersehen sagen müssen. Lauschige Sommernächte weichen jetzt zwar nach und nach, aber mit den richtigen Tipps verlängern Sie Ihre Freiluftsaison ganz leicht:

  1. Besorgen Sie eine Abdeckung, mit der Sie Ihren Grill auch im Herbst und Winter draußen stehen lassen können: Wintergrillen ist voll im Trend!
  2. Verstauen Sie die Polster Ihrer Gartenmöbel im Trockenen, aber griffbereit. Mit einer Decke und einem Tee genießen Sie die Herbst- und Wintersonne in vollen Zügen. Holzmöbel können Sie draußen überwintern, wenn Sie für ausreichend Luftzirkulation sorgen, damit die gut gepflegten Gartenmöbel schnell abtrocknen können.
  3. Kaufen Sie eine Feuerschale: Es gibt im Herbst (und Winter) kaum etwas Herrlicheres, als an einem knisternden Feuer zu sitzen. Nutzen Sie die Feuerschale für gemütliches Zusammensitzen, zum Glühwein aufwärmen oder sogar zum Kochen.
  4. Bringen Sie Licht in Ihren Garten: Die Tage werden jetzt immer kürzer und in der Dunkelheit wirkt Ihre grüne Oase alles andere als einladend. Solarlichter, Outdoor-Kerzen und Laternen bringen gemütliches Licht ins Dunkel.

Frühblüher setzen und Pflanzen schützen

Wenn Sie sich noch von der Feuerschale, dem Grill oder von Ihrer Gartenliege wegbewegen können, schneiden Sie abgestorbene und verwelkte Pflanzen zurück. So faulen die Pflanzen nicht und werden auch nicht von Pilzen befallen. Sie können die Beete mit Blättern oder Zweigen abdecken, um sie zu schützen, Umgraben ist allerdings nicht nötig. Vor dem ersten Frost setzen Sie noch die Blumenzwiebeln der Frühblüher in die Erde:

  • Schneeglöckchen
  • Tulpen
  • Narzissen
  • Hyazinthen
  • Märzenbecher
  • Winterlinge
  • Traubenhyazinthen

Frühlingsgefühle: Diese 10 Blumen lassen Ihren Garten erstrahlen

Im Herbst ist auch die Zeit, Ihre Kübelpflanzen für den Winter fit zu machen. Ins Haus oder Winterquartier müssen Sie die Kübel mit nicht winterharten Pflanzen erst kurz vor den ersten Nachtfrösten bringen. Untersuchen Sie die Pflanzen vorher unbedingt auf Schädlinge und Krankheiten. Pflanzen, die mit leichtem Frost zurechtkommen, können Sie mit Luftpolsterfolie oder speziellen Pflanzenschutzsäcken helfen. Wickeln Sie die Pflanzen samt Topf ein, aber vergessen Sie nicht, sie bei trockener Witterung trotzdem zu gießen – auch im Winter.

Zu guter Letzt reinigen und pflegen Sie Ihre Gartengeräte, stellen das Wasser ab und genießen Ihren Garten!

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