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Der erste eigene Umzug

Servus Hotel Mama

Was ist beim Umzug in die erste eigene Wohnung zu beachten?

Wenn junge Leute in ihre erste eigene Wohnung ziehen, sind sie zunächst einmal sehr euphorisch. Viele freuen sich so sehr darauf, dass sie gerne renovieren, Kisten schleppen und Möbel kaufen. 

Aber schnell stellen sie fest, hier ist ganz schön viel zu beachten: „Es gibt einige wichtige Aspekte, die nicht außer Acht gelassen werden sollten, wenn man zuhause auszieht. So ist etwa nicht jede jede Renovierungsarbeit zulässig und auch die Meldepflicht darf nicht vergessen werden“, erklärt Bettina Benner. Als Pressesprecherin des Wohnungsunternehmens Vonovia hat sie schon zahlreiche junge Mieter auf dem Weg zur ersten eigenen Wohnung erlebt. 

Checkliste hilft bei Suche

Die erste eigene Wohnung ist in der Regel kein geräumiges Loft. Die meisten freuen sich über eine kleine Singlewohnung. In jedem Fall sollte man sich bei der Wohnungssuche genug Zeit nehmen, um herauszufinden, welcher Wohntyp man ist, welche Räume wichtig sind und welche nicht. Die Wohnungssuche muss keineswegs in Stress ausarten: Hilfreich kann eine Checkliste sein, in der die Ansprüche und Wünsche für die neue Wohnung aufgelistet und diese Vorgaben dann mit den Angeboten des Wohnungsmarkts abgeglichen werden. 

Wenn Mieter renovieren wollen

Hat man dann eine Wohnung gefunden, kann es an die Renovierung gehen. Hier ist Vorsicht geboten: Kleine Schönheitsarbeiten, wie etwa das Streichen mit neuen Wandfarben bedürfen keiner Genehmigung des Vermieters – will man aber Umbauarbeiten durchführen, die in die Bausubstanz eingreifen, muss man das vorab von seinem Vermieter bewilligen lassen. Grundsätzlich gilt, dass Veränderungen, die man vorgenommen hat, vor einer Übergabe der Wohnung wieder rückgängig gemacht werden müssen. Das betrifft eventuell die Wandfarbe, die man wieder zu weißen hat oder gebohrte Löcher, die wieder geschlossen werden müssen. 

Ummeldung nicht vergessen

Hat man sein neues Reich bezogen, darf bei aller Freude die Ummeldung nicht vergessen werden. Hierfür hat man zwei Wochen Zeit. Der Termin sollte rechtzeitig vereinbart werden, damit man keine Schwierigkeiten bekommt. 

Neu: Einzugsbestätigung des Vermieters

Mitzubringen sind: Mietvertrag, Einzugsbestätigung des Vermieters, Personalausweis und das ausgefüllte Anmeldeformular, das man sich auf der Homepage der Meldebehörde herunterladen kann. 

Vollmacht

Falls man den Termin selbst nicht wahrnehmen kann, ist es auch möglich, hierfür einen anderen zu bevollmächtigen. Mit Vollmacht und Ausweis des Umziehenden ausgestattet ist das kein Problem. Wichtig: Auch bei Banken, Versicherungen, Abonnements muss die aktuelle Anschrift bekanntgegeben werden.

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