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Reif für die eigenen vier Wände?

Jetzt noch Niedrigzinsen nutzen

Sind Sie reif fürs eigene Heim?

Sie planen die Anschaffung eines hochwertigen Neuwagens? Sie haben einen satten fünfstelligen „Notgroschen“ auf der hohen Kante? Sie haben ein gutes Einkommen, von dem am Monatsende immer was übrig bleibt? Sie leisten sich locker drei Urlaube im Jahr? Und wohnen immer noch zur Miete?

Gut, die Preise im Wirtschaftsraum München für Immobilien sind nicht die günstigsten in Deutschland – im Gegenteil. Doch in den hohen Preisen kommt eben auch die Werthaltigkeit zum Ausdruck. Allein das sollte Mieter dazu veranlassen,über einen Wechsel ins Wohneigentum nachzudenken. 

Häufigstes Gegenargument, um sich mit diesem Gedanken überhaupt zu befassen: Wir haben kein oder zu wenig Eigenkapital. Rund 20 Prozent von den Erwerbskosten (Kaufpreis plus Kaufnebenkosten) sollten es sein. Da werden schnell hohe fünfstellige Summen benötigt.

Geld von der Straße

Aber manchmal liegt das Geld regelrecht auf der Straße, beziehungsweise es steht dort. In Form eines teuren Neuwagens, der nichts anderes ist als geparktes Eigenkapital. Auch Sparpläne für die Altersvorsorge sind gut angelegt, um das Eigenkapital aufzustocken. Bausparverträge dienen ebenfalls der Eigenkapitalbildung und sichern gleichzeitig die aktuellen Niedrigzinsen für die Finanzierung eines späteren Immobilienerwerbs. Ist das Eigenkapital beisammen, geht es an die Prüfung der Bonität.

Finanz-Check

Im nächsten Schritt geht es an die Prüfung, wie hoch der Kredit für das neue Heim maximal sein darf. 40 Prozent, so raten Experten immer wieder, sollten für den monatlichen Schuldendienst an die Bank nicht überschritten werden. Bei einem Haushaltsnetto von 3.500 Euro wären dies maximal 1.400 Euro, die zur Verfügung stehen. Bei einer derzeit soliden Annuität (Zins plus Tilgung) von 5 Prozent kosten 300.000 Euro Kredit monatlich 1.250 Euro. Diese Rate bleibt dann bis zum Ende der Kreditlaufzeit gleich. Man sollte daher eine möglichst lange Laufzeit wählen. Der Effekt: Während Mieter mit jährlichen Mietpreissteigerungen von derzeit sechs Prozent im Raum München rechnen müssen, wird für Eigentümer das Wohnen im Lauf der Zeit immer günstiger. Denn: Während ihre „Kaltmiete“ (Kreditrate) unverändert bleibt, steigt in der Regel das Haushaltsnetto durch Gehaltsverbesserungen. Ob man sich die errechnete Kreditrate auch tatsächlich leisten kann, ergibt sich aus einer exakten Einnahme-/Ausgaberechnung. Dazu führt man am besten ein Haushaltsbuch, das auch jährliche Einmalzahlungen wie Versicherungen, Kfz-Steuer und Ähnliches berücksichtigen muss.

Faustformel

Einfacher ist diese Faustformel: Derzeitige Miete plus derzeitige Sparleistungen ergibt die Kreditrate, die man sich ohne Einschränkungen am aktuellen Lebensstil leicht leisten kann.

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