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Sollten wir lieber seltener die Toilette spülen?

Wasserverbrauch senken

Sollten wir wirklich damit aufhören, die Spülung der Toilette zu betätigen?

Immer wieder liest man im Netz davon, dass mit der Klospülung zu viel Wasser verbraucht wird. Sollte deshalb weniger gespült werden? Oder gibt es eine andere Lösung?

Dem einen erscheint es ein völliges Unding, überhaupt darüber nachzudenken, die Toilettenspülung nicht zu betätigen - schließlich klingt es nicht nur unhygienisch, sondern scheint auch wenig rücksichtsvoll gegenüber den Mitbewohnern -, andere wiederum klagen an, dass beim Betätigen der Spültaste zu viel Wasser verbraucht wird.

Das sind die Argumente für und gegen das Spülen der Toilette

Im Durchschnitt sind es pro Einwohner Deutschlands nämlich täglich 35 Liter sauberes Trinkwasser. Insgesamt verbraucht die Toilettenspülung damit nach der Körperpflege (Duschen & Baden) am meisten Wasser pro Kopf.

Da kommt der ein oder andere schon ins Grübeln - so prangerte einst das Vergleichsportal Netzsieger an, dass nicht nur Wasser, sondern auch Geld verschwendet würde - in manchen Städten bis zu 30 Cent am Tag bei fünfmal Spülen. Aufs Jahr gerechnet könne man sich theoretisch also Beträge im dreistelligen Bereich sparen, wenn die Spültaste etwas seltener gedrückt würde.

Andere wiederum sehen diese Art der Ersparnis kritisch. So prangert der Blog "Lebensraum Wasser" an, dass man sich auf diese Weise nur Geld für die Abflussreinigung spart, die dann früher oder später nötig wird. Ganz zu schweigen von Gästen und Mitbewohnern, die eher irritiert reagieren könnten.

Auch interessant: Dieses simple Hausmittel reinigt jede Toilette lupenrein.

So sparen Sie Wasser bei der Toilettenspülung

Wie können Sie also trotz regelmäßigem Spülen vermeiden, zu viel Wasser zu verbrauchen? Die Auswahl des richtigen Spülkastens spielt hier eine wichtige Rolle: Ein herkömmlicher verbraucht rund neun Liter pro Spülgang. Dies lässt sich leicht reduzieren, indem Sie in etwa einen Sparspülkasten einbauen lassen, der in der Regel nur sechs Liter verbraucht. Darauf weist auch das Umweltbundesamt hin

Wird dann auch noch die Spartaste verwendet, lassen sich die neun Liter vom Anfang schnell auf drei Liter reduzieren. Laut dem Online-Portal Heizsparer.de kann bei Kauf und Montage eines Sparspülkastens mit Kosten von 150 bis 200 Euro gerechnet werden. Oder aber Sie lassen nachträglich eine Stoppvorrichtung einbauen, die circa zehn Euro kostet und den Wasserverbrauch aber um die Hälfte reduziert.

Wer komplett auf den Verbrauch von Trinkwasser verzichten möchten, kann sich über eine Regenwassernutzungsanlage informieren. Dabei wird Regenwasser gespeichert und dort im Haushalt eingesetzt, wo es hygienisch bedenkenlos ist - bei der Toilettenspülung in etwa. Die Preise können hier allerdings stark schwanken - je nach Wassergebühren der Gemeinde jedoch auf lange Sicht lohnen. Informieren Sie sich also ausgiebig, wenn Sie eine Regenwassernutzungsanlage installieren wollen.

Lesen Sie auch: So werden Sie braune Ablagerungen in der Toilette blitzschnell los.

Von diesen Putz-Tricks haben Sie noch nicht gehört

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Kommentare

Christian SeidenbartAntwort
(1)(0)

Mach es wie ich. Sei ironisch / zynisch / sarkastisch :). Die Tüten kann man gleich als Unterhose tragen und spart sich auch gleich das Toilettenpapier! Benutzt? Auf die Klebestreifen an der Seite öffnen. Durch die nächste Tüte ersetzen. Entsorgung dann in den jeweiligen Tütenlagern äh ehemals Toiletten. Dort werden die dann gesammelt und einfach mit der Bahn oder diesem Röhrenluftdingens dahin geschossen.

Zukunftsweisend! Und für den guten Duft sorgt dann gleich das mit Duftstoff getränkte Kissen. Hersteller und Geruch kann man sich aussuchen. Dann bekommt der Spruch "Ich riech dich" eine völlig neue Bedeutung und wird plötzlich praktikabel (geklaut bei den Simpsons).

Und DAS alles für die Umwelt! Erbleicht einfach vor dieser Genialität.

Ich persönlich erbleiche eher vor der Vorstellung - die einige zu haben scheinen. Aber eine hohe Intelligenz ist noch keine Entschuldigung für einen hohen Score in meinem Lebensunfähigkeitsindex (tm).

Christian SeidenbartAntwort
(0)(0)

Tolle Idee! Ehrlich. Jeder Experte und A. Merkel (mag ich wirklich nicht) können auch durch engere Rohre robben und das mit aufgesetzten Bürsten sauber machen.

Bin halt Effizienzfanatiker. Die Zahnbürste ist ja so etwas von out. In der Bahn mag ich aber nicht neben denen sitzen. Und erst recht nicht in Arbeitskleidung nach der Arbeit... bin schon ein komischer Kerl. OK, ich würde in der Situation (Einsatzkraft A. Merkel und andere "Intelligenzbestien" bei der Arbeit - auch mal den einen oder anderen Stausee reinkippen. Sicher ist sicher... *Lach*.

Christian SeidenbartAntwort
(1)(0)

Wie? Das System ist doch ganz einfach. AA verschwindet in der Toilettenschüssel. Strom kommt aus der Steckdose. Wasser aus dem Hahn.

Die Welt ist doch so einfach.

Man muss sich keine besonders schwierigen Erklärungen überlegen. Versteht doch eh kein Mensch mit einem IQ über 100 und VIIIIIEL schlauer ist als gegen die nächste Wand zu laufen. Tssss. Was sind denn das für Erwartungen ;).