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Die Spülmaschine sollten Sie regelmäßig entkalken - sonst drohen Schäden.

Endlich läuft's wieder

So entkalken Sie die Spülmaschine richtig - bevor Schäden entstehen

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    Franziska Kaindl
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Die Spülmaschine stinkt und reinigt nicht mehr richtig? Dann sollten Sie sie entkalken, bevor Schäden entstehen. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen hier.

Wer eine Spülmaschine in seinem Haushalt hat, der muss sie auch gut hegen und pflegen - sonst gibt sie irgendwann den Geist auf. Kalkablagerungen können die Spülmaschine nämlich langfristig beschädigen.

Wie oft muss die Spülmaschine entkalkt werden?

Ob ein Geschirrspüler mal wieder eine Erfrischungskur braucht, können Sie ganz einfach feststellen - indem Sie einen Blick auf den Heizstab im Gerät werfen. Ist dieser nämlich voller Kalkablagerungen, wird es Zeit für die Reinigung. Aber auch eine verminderte Spülleistung kann ein Hinweis auf Verkalkungen sein. In der Regel raten Profis, den Geschirrspüler mindestens einmal im Jahr gründlich zu entkalken, um die Lebensdauer zu verlängern. 

Entkalken verlängert die Lebensdauer der Spülmaschine

Öfter schadet aber auch nicht - ganz im Gegenteil. Wer extra fleißig sein will, kann es sich auch dreimal jährlich vornehmen. Bei hartem Wasser, das mehr Kalk enthält, sollten Sie sogar regelmäßig entkalken. Pilze und Keime, die sich dank der Kalkablagerungen in der Maschine vermehren, werden so ebenfalls beseitigt. So werden Sie ganz nebenbei auch noch den müffeligen Geruch aus der Spülmaschine los. Außerdem spart regelmäßiges Entkalken Stromkosten. 

Achten Sie auf jeden Fall auf Kalk an den Rändern der Spülmaschine und dem Klappenrahmen - zeigen sich hier Ablagerungen, heißt es auf jeden Fall: schnell entkalken.

Diese sechs Dinge gehören auf keinen Fall in die Spülmaschine

Spülmaschine entkalken: So geht's!

Um die Spülmaschine zu entkalken, bereiten Sie die Spülmaschine wie folgt vor:

1. Räumen Sie erst sämtliches Geschirr aus dem Geschirrspüler. Die Maschine muss auf jeden Fall leer sein.

2. Reinigen Sie die Spüleinsätze, Sprüharme und Gummidichtungen mit einem Schwamm und etwas Spülmittel. 

3. Denken Sie auch daran, Ablagerungen am Boden und an den Klappenrändern zu entfernen.

Dann kann's los gehen: Werfen Sie zunächst einen Blick in die Bedienungsanleitung Ihrer Spülmaschine: Welche Entkalkungsmittel empfiehlt der Hersteller? Richten Sie sich in erster Linie nach diesen Vorgaben. 

Auch interessant: Warum Sie die Spülmaschine nach dem Urlaub reinigen sollten.

Geeignete Mittel, um den Geschirrspüler zu entkalken

Spezial-Entkalker für Spülmaschinen (Drogerie / Fachhandel) eigen sich natürlich hervorragend, um die Maschine gründlich zu reinigen. Folgen Sie einfach den Handlungsempfehlungen auf der Verpackung und starten Sie einen Spülgang bei mindestens 60 Grad.

So helfen Essig und Zitronensäure beim Entkalken der Spülmaschine

Wer es etwas natürlicher mag: Auch alte Hausmittel wie Zitronensäure und Essigessenz haben sich beim Entkalken stets bewährt. Geben Sie zwei Tassen des jeweiligen Hausmittels einfach rund 15 Minuten nach Programmstart ins Innere der Spülmaschine und schon dürften die Ablagerungen Geschichte sein.

Der Nachteil bei Essigessenz: Die Säure riecht sehr stark - deshalb danach lieber noch einen Leer-Waschgang starten. Zitronensäure hingegen hinterlässt einen angenehmen Duft.

Spülmaschine entkalken: So funktioniert es mit Natron und Backpulver

Alternativ zur Essigessenz oder Zitronensäure lassen sich dafür auch Backpulver und Natron verwenden. Die Hausmittel können Sie je nach Vorliebe durch eines der anderen ersetzen. Oder aber Sie machen sich die Wirkungskraft mehrere Hausmittel gleichzeitig zunutze: 

Kombiniert mit Natron oder Backpulver sollen Essigessenz und Zitronensäure gegen Kalk nämlich ebenfalls wahre Wunder wirken. Streuen Sie dafür einfach ein bis zwei Löffel Natron oder Backpulver auf den Boden der Spülmaschine und geben Essigessenz bzw. Zitronensäure in das Spülmittelfach. Ein Teil Essigessenz wird dabei mit zwei Teilen Wasser vermischt. Achtung: Verzichten Sie auf den Vorwaschgang - dieser spült Ihr Mittelchen auf dem Boden einfach weg. Dann starten Sie die Maschine bei mindestens 60 Grad.

Bleiben trotzdem hartnäckige Ablagerungen übrig, einfach mit etwas Essigessenz oder Zitronensäure und einem Schwamm abreiben.

Lesen Sie auch: Diese Putz-Tipps mit Hausmitteln machen Ihre Spülmaschine sauber.

So vermeiden Sie Verkalkungen in der Spülmaschine mit Salz

Bei sehr hartem Wasser empfehlen Spülmaschinenhersteller stets Spezialsalz (kein Haushaltssalz) zu verwenden. Dieses hilft dem Geschirrspüler das Wasser zu enthärten und verhindert unschöne Kalk-Flecken auf den Gläsern. Im Umkehrschluss bedeutet eine schnell verkalkende Spülmaschine, dass eventuell Salz nachgefüllt werden muss. Manche Geschirrspüler haben hierfür eine Kontrollleuchte, die ein Signal gibt, wenn das Salz aufgebraucht ist. Oder aber Sie sehen regelmäßig im Fach nach. Halten Sie sich anschließend an die Dosierungsangaben in der Anleitung. Sollten Sie es mit recht weichem Wasser zu tun haben, können auch Multitabs das Spezialsalz ersetzen.

Ein weiterer Grund, warum Ihre Spülmaschine schnell verkalkt, kann im Übrigen eine falsche Entkalkungseinstellung sein. Wenn diese nicht Ihrer örtlichen Wasserhärte entspricht, verkalkt der Geschirrspüler schneller. Informieren Sie sich bei einer neuen Spülmaschine oder bei einem Umzug also beim Versorger über die Wasserhärte.

Stimmen Sie ab: Welches ist das Hausmittel Ihrer Wahl?

Mehr dazu: Was Sie beim Einräumen der Spülmaschine immer falsch machen.

Von Andrea Stettner und Franziska Kaindl

Achtung: An diesen Stellen in der Wohnung wimmelt es nur so vor Keimen

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