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Oh du Grässliche: Was die Deutschen an Weihnachten am meisten nervt

Oh du Grässliche!

Konsumterror, Wichtel und „Last Christmas“: Was an Weihnachten nervt

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Von wegen O du fröhliche! „Weihnachten? Nicht schon wieder…“ stöhnt so mancher, wenn er an die anstehenden Festtage denkt. Was die Deutschen an Weihnachten am meisten nervt.

All I want for Christmas? Ruhe im Newsfeed

Die unangefochtene Nummer eins aller Nerv-Faktoren in der Weihnachtszeit? Überraschung: Es sind die ach so besinnlichen Videoclips, mit denen gefühlsduselige Facebook-Bekanntschaften den eigenen Newsfeed zuspammen. Rund 90 Prozent der Deutschen haben die Nase voll von tanzenden "ElfYourself"-Wichteln und rührseligen Supermarktspots, so das Statistik-Portal "Statista".

Stille Nacht, heilige Nacht? Nicht mit Wham!

Weihnachtsfilme wie "Der kleine Lord", "Sissi" oder "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" gehen jedem zweiten Mann auf den Senkel – aber nur jeder dritten Frau. Beim Thema Weihnachtssongs sind sich wieder alle einig: „Last Christmas“ von Wham! ist der nervigste Weihnachtssong – ach was, der nervigste Song überhaupt – aller Zeiten. 29 Prozent aller Frauen gaben in einer Statista-Umfrage an, den Dauer-Dudeler nicht mehr hören zu können. Bei den Männern ist es sogar fast jeder Zweite.

Ihr Kinderlein fliehet: Besuch bei den lieben Verwandten 

Alle Jahre wieder pfercht man die gesamte Familie nebst tonnenweise Geschenken ins Auto, nur um dann stundenlang auf vereisten Straßen im Stau zu stehen. Ist man endlich bei der erweiterten Sippschaft eingetroffen, kommt man in den zweifelhaften Genuss von Tante Gabis staubtrockenen Plätzchen und Onkel Alberts volltrunkener Version von "O Tannebaum". Fast ein Drittel aller Deutschen würde deswegen am liebsten alle Verwandtschaftsbesuche absagen und zu Hause bleiben, fand FeWo Direkt in einer Umfrage heraus.

O du Peinliche: die Weihnachtsfeier im Büro

Erst salbadert der Chef etwas von "einmaligem Teamgeist" und "spannenden Herausforderungen, die wir gemeinsam schultern werden". Es folgt die heiße Schlacht am kalten Buffet. Zu fortgeschrittener Stunde zappeln enthemmte Bürohengste auf der Tanzfläche herum und die Schnapsdrossel aus dem Vertrieb sorgt mit ungenierten Avancen für Fremdschäm-Alarm. Die Hälfte aller Deutschen hasst die Weihnachtsfeier im Büro und würde sich laut statista.de am liebsten drum drücken.

Morgen Kinder, wird’s was geben – Konsumterror nämlich

Weihnachten sei ein kommerzielles Fest, das nur noch wegen der Geschenke gefeiert würde – dieser Aussage stimmen mittlerweile 22 Prozent der Deutschen zu. Kinder wurden für diese Statistik übrigens nicht erfasst. Weihnachtsgebäck im Supermarkt, kaum dass die Sommerferien vorbei sind? Auch davon haben mit 61 Prozent die Mehrheit der Deutschen die Nase voll, wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov zeigt. Was nicht bedeutet, dass sie der verfrühten Versuchung widerstehen könnten: Bei Lebkuchen, Spekulatius und Domino-Steinen werden viele schon vor der Adventszeit schwach.

Klassische Weihnachtsdeko im Trend

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