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Vor allem bei glatten Böden wie Parkett und Fliesen verrichten Staubsauger-Roboter gute Arbeit, bei Teppichen sind sie weniger sinnvoll. 

Der Günstigste saugt am besten: Sechs Roboterstaubsauger im Praxistest.

Staubsauger-Roboter: Echte Haushaltshilfe oder Spielerei?

Ein Roboter, der einem den gesamten Hausputz abnimmt, bleibt weiterhin ein Traum. Staubsauger-Roboter gibt es immerhin schon, inzwischen auch für wenig Geld – und die reinigen zum Teil sogar besser als die teuren. Aber nicht für alle macht die Anschaffung Sinn. 

Eins vorneweg: So gut wie herkömmliche Bodenstaubsauger reinigen Roboter-Staubsauger nicht. Das liegt schon an der Saugleistung. Während normale Haushaltsstaubsauger eine Leistung von 1500 Watt und mehr haben, kommen Robo-Sauger meist nicht einmal auf 50 Watt. Das liegt vor allem daran, dass sie ihren Strom aus Akkus beziehen und nicht aus der Steckdose. Eine gründliche Reinigung von Teppichböden ist mit Saug-Robotern daher nicht möglich. 

Vor allem in Häusern und Wohnungen, die überwiegend mit glatten Böden wie Fliesen und Parkett ausgestattet sind, können Robo-Sauger einem aber viel Arbeit abnehmen. Sinn machen sie vor allem in Haushalten, in denen tagsüber niemand zuhause ist. Denn Staubsauger-Roboter brauchen für ihre Arbeit ziemlich lange und die meisten sind recht laut und können einem auf die Dauer auf die Nerven gehen. In Einfamilienhäusern kann man sie aber auch nachts im Erdgeschoss ihre Arbeit verrichten lassen. 

Voraussetzung ist allerdings, dass die zu reinigende Etage einigermaßen roboterfreundlich ist. Das heißt vor allem, dass es keine zu großen Schwellen gibt. Hindernisse zwischen 1,5 und 2 Zentimeter können viele Robo-Sauger überwinden, darüber wird es schwierig. Außerdem muss die Wohnung einigermaßen aufgeräumt sein, denn jedes auf dem Boden liegende Hindernis wird vom Saug-Roboter umfahren. Stromkabel, Gardinen und Teppiche mit langen Fransen sind ebenfalls häufige Fallstricke für Saugroboter, aber sie manövrieren sich auch gerne in enge Ecken, aus denen sie dann nicht mehr herausfinden. 

Robo-Sauger im Praxistest

Aber wie gut reinigen Staubsauger-Roboter tatsächlich in der Praxis? Um das herauszufinden haben die Experten von AllesBeste sechs Staubsauger-Roboter mit Preisen zwischen 150 und 800 Euro über mehrere Wochen hinweg ausgiebig getestet. Die Überraschung: Ausgerechnet der günstigste Robo-Sauger reinigte am besten! Testsieger wurde der mit 150 Euro Einstandspreis ausgesprochen günstige Medion MD 16192 trotzdem nicht, denn sonderlich komfortabel in der Bedienung ist er nicht. 

Die meisten anderen Staubsauger-Roboter im Test erzielten ein gutes, aber nicht perfektes Reinigungsergebnis. Vor allem in tieferen Fugen wie bei alten Parkett- und Dielenböden, aber auch in der einen oder anderen Ecke blieb bei allen getesteten Saugern Staub und Schmutz zurück. Ganz auf den Haushaltsstaubsauger verzichten kann man mit einem Robo-Sauger also nicht. Die kleinen Helferlein sorgen aber durchaus für eine kontinuierliche Grundreinigung, so dass der Staubsauger länger im Schrank bleiben kann. 

Testsieger im Test von AllesBeste wurde der Deebot M88 von Ecovacs Robotics, der mit rund 400 Euro preislich im Mittelfeld angesiedelt ist. Er saugt gut, lässt sich komfortabel per App bedienen und hat sogar eine Nasswischfunktion. 

Der fast doppelt so teure Vorwerk Kobold VR200 brachte kein besseres Reinigungsergebnis, ist aber eine Empfehlung für Allergiker: Denn bei ihm kann man die Staubbox einfach mit dem Haushaltsstaubsauger leeren und Staubwolken beim Leeren und Ausklopfen vermeiden. Denn darum kommt man bei keinem Staubsauger-Roboter herum: Sie besitzen alle nur sehr kleine Staubboxen, die beinahe täglich entleert werden müssen. Der Weg zum perfekten Haushaltsroboter, der das ganze Haus selbständig auf Vordermann bringt, ist also noch weit. 

Den vollständigen Test zu Staubsauger-Robotern lesen Sie bei AllesBeste

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