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Diese Stauden sollten Sie noch im August zurückschneiden

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Von: Franziska Kaindl

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Violett blühender Rittersporn im Freien.
Einigen Stauden tut es sehr gut, im Sommer zurückgeschnitten zu werden. © A. Held/Imago

Zum Ende der Blüte sollten Sie einigen Stauden in Ihrem Garten einen Rückschnitt gönnen. Warum das wichtig ist, erfahren Sie hier.

Im August endet für viele Stauden die Blütezeit und Hobbygärtner müssen langsam Abschied nehmen vom farbenfrohe Blumenmeer auf dem heimischen Grundstück. Wer die Saison aber noch etwas verlängern will, kann die Stauden im Spätsommer zurückschneiden. Der Schnitt bringt außerdem noch andere Vorteile.

Rückschnitt von Stauden im Spätsommer: Darum ist es sinnvoll

Ein Rückschnitt von Stauden im Sommer kann sich aus verschiedenen Gründen lohnen. Er fördert unter anderem:

Durch das Zurückschneiden der Stauden verhindern Sie aber auch die Selbstaussaat, um eine zu starke Ausbreitung der Pflanze zu vermeiden.

Stauden schneiden im August: Lebenszeit verlängern und kräftigen Wuchs fördern

Einige Stauden haben einen Rückschnitt im Spätsommer nach der Blüte bitter nötig, um in den kommenden Jahren weiterhin prächtig blühen zu können. Dazu gehören unter anderem das Hornveilchen, der Purpursonnenhut, die Stockrose oder die Prachtkerze. Bei verholzenden Stauden sollten Sie hingegen nicht nur die Blütenstängel, sondern auch die Triebspitzen zurückschneiden. So werden diese buschiger und dichter. Auch die Teilung der Pflanzen führt zu einem üppigeren Wachstum. Wie Sie die Stauden teilen, ohne dabei die Pflanze zu schädigen, weiß 24garten.de*.

Mit Rückschnitt im Sommer für eine längere – oder zweite – Blüte sorgen

Wenn Sie noch länger etwas von der Blütenpracht in Ihrem Garten haben wollen, lohnt sich ebenfalls ein Rückschnitt. Gerade Rittersporn, Katzenminze, Bunte Mageriten, Trollblumen und Kugeldisteln zeigen ein zweites Mal ihr Blütenkleid, wenn Sie die ganze Pflanze knapp über dem Boden abschneiden. Die Blüten sollten dabei zum Großteil verwelkt sein.

Bei anderen Stauden wiederum genügt es, die abgeblühten Stiele abzuzupfen, um die Blütezeit zu verlängern. Beispiele hierfür sind der Gelbe Sonnenhut, das Sonnenauge oder die Goldgarbe. Auf diese Weise verhindern sie die Samenbildung, sodass sich die Pflanze stattdessen auf das Bilden neuer Blütenstiele konzentriert.

Rückschnitt im Sommer, um Selbstaussaat zu verhindern

Während bei kurzlebigen Pflanzen eine Selbstaussaat oft erwünscht ist, sollte es bei langlebigen Stauden lieber verhindert werden. Sie bilden nämlich schnell dichte Bestände, die andere Pflanzen im Beet verdrängen können. Das betrifft zum Beispiel die Goldrute, den Frauenmantel, die Rote Schafgarbe oder die Flammenblume. Entfernen Sie daher die Samenstände, um zu verhindern, dass sich die Staude zu stark ausbreitet. (fk) *Merkur.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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