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Stielstaubsauger sind oft praktischer und handlicher als klassische Bodenstaubsauger. 

Praktisch ohne Schlitten

Besser ohne Dackel? Stielstaubsauger im Test

Der übliche Boden-Sauger, den man wie einen Dackel am Schlauch hinter sich her zieht, bleibt beim Saugen gern Möbeln hängen, kracht gegen Stühle und dreht sich mitunter auch auf den Rücken. Stielstaubsauger haben deshalb eine feste Fangemeinde. Können sie auch sonst mit Schlitten-Modellen mithalten?

Die Auswahl an Stielstaubsaugern ist wesentlich kleiner als die der klassischen Sauger mit Schlitten. Bei einigen Herstellern sind sie sogar komplett aus dem Programm genommen worden, viele steigen inzwischen auf Stromversorgung per Akku um.

Der Vorteil von Stielstaubsaugern ist neben dem einfacheren Handling beim Saugen vor allem, dass sie leichter zu transportieren sind – gerade über Treppen. Unter Möbel gelangt man allerdings mit dem flachen Saugrohr der Schlitten-Variante besser.

Früher hatten alle Stielstaubsauger außerdem eine rotierende Bürste. Die macht vor allem bei Teppichböden Sinn, denn sie befördert viel mehr Staub und Schmutz aus dem Flor als ein reiner Sauger. Doch gerade die günstigeren Stielstaubsauger verzichten inzwischen auf die Elektro-Bürste. Ihre Saugleistung ist dann nicht besser als die der Schlitten-Sauger.

Stielstaubsauger im Test

Im Test von AllesBeste saugten die meisten getesteten Stielstaubsauger Sandkörner, Tierhaare und Staubflusen problemlos weg. Je tiefer der Flor von Teppichböden ist, desto schneller saugen sie sich allerdings fest. Dann hilft nur eins: Die Saugleistung reduzieren.

Auch die Problemzone Zimmerecke schafft nicht jeder Staubsauger gleichermaßen gut. Einige Geräte sind allerdings mit einem separaten Saugschlauch ausgestattet, sodass auch die unzugänglichen Ecken einfach vom Staub befreit werden können.

Das ist etwa beim Testsieger Sebo Felix 4 Kombi der Fall. Er erzielte auf allen Böden eine gute Saugleistung und seine Rollen unter dem Saugfuß sorgen für sehr gutes Handling. Allerdings ist er mit 5 Kilogramm auch relativ schwer.

Wer lieber die Luxus-Variante haben möchte, der muss auf Vorwerk zurückgreifen. Der Kobold VK200 bietet eine automatische Bürste, futuristisches Design und steht für Top-Qualität. Für den Sauger von Vorwerk werden über 700 Euro fällig, der Sebo kostet nicht einmal 200 Euro.

Alles über Stielstaubsauger lesen Sie im ausführlichen Praxistest von AllesBeste.

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