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Weder sauber noch ökologisch - diese Natur-Waschmittel fallen krachend durch.

Waschmittel

Stiftung Warentest stellt Naturprodukte auf den Prüfstand - mit fatalem Ergebnis

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Neben der Reinheit spielt auch immer mehr der Umweltaspekt eine Rolle beim Kauf des Waschmittels. Laut Stiftung Warentest versagen einige Naturprodukte jedoch auf ganzer Linie.

Der Umweltschutz spielt für viele eine große Rolle beim Einkauf von Lebensmitteln und Haushaltsprodukten. Viele Waschmittel enthalten zum Beispiel Tenside, Enzyme oder Duftstoffe, die ins Abwasser gelangen können oder teilweise schädlich für die Gesundheit sind. Deshalb greifen Verbraucher immer lieber zu ökologischen Produkten aus Waschnüssen oder Rosskastanien. Diese Naturprodukte versprechen mit ihren enthaltenen Saponinen umweltschonend sauber zu waschen. Dabei handelt es sich um seifenähnliche Substanzen, die in Verbindung mit Wasser reinigend wirken können.

Umweltschonende Waschmittel: Darum versagen Waschnüsse bei Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat zwei Naturprodukte gegen ein Discounter-Produkt, das in einem Test bereits gut abgeschnitten hatte, antreten lassen, um herauszufinden, was hinter den Versprechen steckt: Das Ergebnis ist ernüchternd.

Bei den Naturprodukten handelte es sich um Waschnussschalen von Cliir Nature und das Rosskastanien-Granulat von Natur Gut. Im Vergleich zum Flüssigwaschmittel "Tandil Color" von Aldi schnitten beide schlecht ab: Nach nur wenigen Wäschen mit Nüssen und Kastanien stellten die Prüfer fest, dass die gelösten Schmutzpartikel im Waschwasser die Wäsche rasant schnell ergrauen ließ. Das Discounter-Produkt hingegen sorgt dafür, dass die Schmutzpartikel abfließen, anstatt sich an die Kleidung zu haften.

Auch bei hartnäckigen Flecken durch Tee, Spinat oder Schoko-Desserts zeigten die Naturprodukte bei 40 Grad kaum Wirkung, während das Aldi-Produkt die Lebensmittelreste beinahe restlos entfernte.

Auch interessant: Buntwäsche: Brauche ich Flüssigwaschmittel oder Pulver?

Gar nicht ökologisch: Darum sind Naturprodukte gar nicht so gut für die Umwelt

Sogar beim für die Naturprodukte wichtigsten Punkt - dem ökologischen Aspekt - muss Stiftung Warentest abwinken: Durch die schlechte Waschwirkung werden Verbraucher vermutlich mehrere Male waschen, was mehr Strom- und Wasserverbrauch bedeutet. Obendrein müssten Maschinen bei hartem Wasser öfter entkalkt werden, da keine Wasserenthärter im Waschmittel sind und ergraute Kleidung wird aller Wahrscheinlichkeit nach schneller ausgetauscht, als üblich. Stiftung Warentest rät deshalb weiterhin zu herkömmlichen Waschmitteln.

Lesen Sie auch: Stiftung Warentest prüft Colorwaschmittel: Discounter-Produkte hängen den Rest ab.

Wer Hausmittel so anwendet, verschlimmert den Schmutz

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