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6 Tipps, wie Sie mit dem Wäschetrockner richtig Strom sparen können

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Von: Andrea Stettner

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Wäschetrockner gelten als wahre Stromfresser. Doch mit den richtigen Einstellungen lässt sich auch hier ordentlich Strom sparen.

Wer im Haushalt Strom sparen will, fängt oft beim Wäschetrockner an. Gerade im Sommer lässt sich Wäsche schließlich auch wunderbar auf dem Wäscheständer an der frischen Luft trocknen. Das spart nicht nur Strom, sondern schont auch die Kleidung. Bei Regen, Schnee oder riesigen Wäschebergen will aber kaum jemand auf das nützliche Haushaltsgerät verzichten. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich aber auch beim Trockner ordentlich Geld sparen.

Frau entnimmt Wäsche aus dem Trockner. Wer seinen Wäschetrockner richtig benutzt, kann einiges an Strom sparen.
Wer seinen Wäschetrockner richtig benutzt, kann einiges an Strom sparen. © Armin Weigel/dpa

Strom sparen mit dem Trockner – so geht‘s

Neben einem energiesparenden Trocknergerät können schon kleine Tricks im Alltag helfen, den Stromverbrauch zu senken:

  1. Richtiges Programm nutzen: Ihr Trockner hat ein Eco-Programm? Dann nutzen sie es auch, denn das spart ordentlich Strom, auch wenn der Trocknervorgang länger dauert. Aber auch andere Programme helfen beim Strom sparen: Wer seine Wäsche im Anschluss bügelt, sollte „Bügelfeucht“ wählen, dann stoppt der Trockner früher und verbraucht so weniger Energie.
  2. Den richtigen Standort wählen: Wer seinen Trockner zu nah an der Wand oder umstehenden Möbeln aufbaut, kann einen Hitzestau erzeugen. Dieser sorgt bestenfalls für einen höheren Stromverbrauch – im schlimmsten Fall kann er Brände begünstigen, warnt der Energieversorger Vattenfall.de. Experten empfehlen mindestens 12–15 cm Abstand zur Wand.
  3. Gut schleudern: Wäsche sollte stets gut geschleudert im Trockner landen – andernfalls dauert der Trockenvorgang unnötig lange. Wer die Wäsche in der Waschmaschine mit 1.400 Umdrehungen pro Minute (U/Min) statt 1.000 U/Min schleudert, spart laut Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums bis zu 40 Prozent an Strom ein.
  4. Flusensieb reinigen: Ein vollgestopftes Flusensieb verlängert die Trocknungszeit. Reinigen Sie das Sieb deshalb nach jedem Durchlauf.
  5. Trocknerbälle verwenden: Hätten Sie‘s gewusst? Trocknerbälle können ebenfalls helfen, den Stromverbrauch im Haushalt zu senken. Diese werden einfach zusammen mit der nassen Kleidung in den Trockner gegeben und wirbeln die Wäsche herum. Dadurch gelangt mehr heiße Luft an die Textilien – und trocknen schneller. Die nützlichen Bälle finden Sie in Drogeriemärkten.
  6. Smart-Funktionen abschalten: Viele Haushaltsgeräte lassen sich inzwischen mit dem WLAN verbinden und mit Smart-Funktionen nutzen. Dabei verbleiben die Geräte jedoch ständig im Standby-Modus, was wiederum Strom verbraucht. Aktivieren Sie solche Funktionen deshalb nur bei Bedarf.

Auch bei anderen Haushaltsgeräten lässt sich mit den richtigen Einstellungen Strom sparen – etwa bei der Waschmaschine oder dem größten Stromfresser im Haushalt, dem Kühlschrank.

Trockner: Stimmen Sie mit ab.

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