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Einer der größten und unnötigsten Stromfresser im Sommer: der Wäschetrockner.

Das sind die größten Stromfresser

So einfach sparen Sie im Sommer Energie

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München - Oft verbrauchen wir viel mehr Energie, als wir müssten. Das ist teuer und ließe sich einfach vermeiden. Gerade im Sommer. Die größten Stromfresser und einige einfache Tipps zum Sparen gibt es hier.

Strom wird immer teurer und wir verbrauchen viel zu viel davon - nicht nur im Winter wenn es schneit, sondern gerade in der Sommerzeit. Der Ökostromanbieter Polarstern hat die größten Stromfresser im Sommer zusammengesucht und Polarstern-Experte Florian Henle gibt Tipps zum Sparen.

Platz 1: private Pools und Jacuzzis

Ganz oben auf der Liste stehen private Pools , die laut einer GfK-Umfrage immer verlockender werden für den deutschen Hausbesitzer. 660.000 Deutsche sollen bereits einen Swimmingpool besitzen. Und der Trend zum eigenen Pool hält an, das bestätigt der Bundesverband Schwimmbad & Wellness. 260.000 Hausbesitzer wollen sich laut GfK in den nächsten drei Jahren ein Schwimmbecken anschaffen.

Dabei verschlingt der Betrieb eines eigenen Pools oder Jacuzzis im Sommer die meiste Energie im Haushalt. Der Richtwert für die Betriebskosten liegt innerhalb der Badesaison Mai bis Oktober bei bis zu drei Euro pro Tag. Das sind am Ende 552 Euro, wenn man den Pool in dieser Zeit nicht ausschaltet, rechnet der Experte vor. Günstiger ist in jedem Fall eine Gartendusche oder das gute alte Planschbecken.

Platz 2: mobile Klimageräte

Weniger verwunderlich ist Platz zwei: die Klimageräte. Klar, kühle Zimmer an heißen Sommertagen, das ist schon was. Florian Henle rät trotzdem, sich nicht vom mobilen Klimagerät verführen zu lassen. Selbst ein modernes Gerät verbraucht in den Sommermonaten rund 200 Kilowattstunden. Günstiger ist da schon ein Ventilator. Der benötigt im Mittel nur ein Viertel der Energie eines modernen mobilen Klimagerätes. Und ganz ohne zusätzliche Stromkosten geht's auch: Einfach nachts kräftig lüften und tagsüber die Fenster durch Rollos oder Jalousien verdunkeln.

Platz 3: Wäschetrockner

Auf Platz drei liegt ein Gerät, auf das man im Sommer wirklich komplett verzichten könnte: der Wäschetrockner. 59 Kilowattstunden verbraucht ein moderner Wäschetrockner der Energiesparklasse A* allein in den drei Sommermonaten. Bei Geräten, die zehn Jahre oder älter sind, fällt fast das Dreifache an Stromkosten an. Und so spart derjenige, der im Sommer die Kraft der Sonne und des Windes nutzt und die Wäsche an der Leine trocknet, bis zu 50 Euro.

Platz 4: Unterhaltungselektronik

Platz vier: Elektronische Geräte in Büro und Wohnzimmer: Die Ausstattung der Haushalte mit Geräten der Informations-, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Heute entfällt auf sie ein Viertel des privaten Stromverbrauchs. In Urlaubszeiten kann man allein durch das Ziehen der Stecker zwölf Euro und mehr sparen. Ein Blick auf Router, Computer und Fernseher rechnet sich genauso wie der zu Kaffeemaschine, DVD-Player und Elektroboiler. Und natürlich müssen die Geräte vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Ihr Stromverbrauch steigt dann besonders stark.

Platz 5: Kühl- und Gefrierschränke

Der Klassiker Kühl- und Gefrierschrank kommt da nur noch auf Platz fünf: Auch bei ihm macht es Sinn, ihn im während des Urlaubs auszuschalten. Eine Faustformel besagt, dass bereits eine dünne Eisschicht von einem Zentimeter den Energieverbrauch des Gefriergerätes um etwa 50 Prozent erhöht. Mindestens einmal jährlich sollte daher abgetaut werden. Und welcher Zeitraum bietet sich besser an als der Sommerurlaub. Dann sind die Deutschen im Schnitt 12,3 Tage weg. Ansonsten gilt: Jedes Grad weniger erhöht den Energieverbrauch um etwa sechs Prozent – beim Kühlschrank reichen Temperaturen von sieben Grad, beim Gefrierbereich minus 18 Grad.

Klaus-Maria Mehr

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