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Typologie

Studenten-WGs: Diese Mitbewohner kennt jeder, der studiert hat

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Streber, Partylöwe oder Messie: Wer zu Studentenzeiten in einer Wohngemeinschaft gelebt hat, kennt sich mit dieser Typologie der Mitbewohner aus.

Viele Studenten leben in Wohngemeinschaften. Das ist meistens günstiger als alleine zu leben, und um soziale Kontakte braucht man sich auch nicht zu kümmern. Studentische Wohngemeinschaften sind eine wunderbare Sache, so lange man sich gut versteht. Das gilt übrigens nicht nur für Studenten.

Probleme entstehen jedoch, wenn es um leidige Themen wie den Putzplan oder das Zurückbringen der Pfandflaschen geht. Schnell hängt dann der WG-Frieden schief. Wenn der Partylöwe beispielsweise die Bude auf den Kopf stellt, der Messie mit dem Putzen dran wäre und der Streber sich über Lärm und Dreck beschwert, sind Konflikte vorprogrammiert. Von Vorteil ist es dann, wenn man seine Mitbewohner einschätzen kann. Dabei hilft die folgende Typologie:

Der Streber

Ihn trifft man selten in der Wohngemeinschaft an, da er eigentlich den ganzen Tag in der Universität verbringt. Sein Lieblingsplatz ist die Bibliothek. Auch abends beschäftigt er sich leidenschaftlich mit seinem Studium. Dann vergräbt er sich in einem Haufen Bücher oder schreibt schon mal an seiner Abschlussarbeit. Es ist nicht leicht, sich mit ihm auf einem normalen Niveau zu unterhalten, da er sich zwar mit Soziologie oder Maschinenbau auskennt, aber nicht mit Netflix oder der Bundesliga. Naht die Klausurenzeit, ist der Streber ohnehin nicht mehr ansprechbar.

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Der Partylöwe

Er lässt keine Feier ausfallen, dafür aber die Vorlesungen. Findet keine Party statt, dann lädt er spontan seine Crew in die WG ein. In diesen Nächten können sich die Mitbewohner sicher sein, dass sie keinen Schlaf bekommen werden. Dann hilft nur: Mitfeiern, ob man will oder nicht. Wenn man sich am nächsten Morgen einen Weg durch leere Flaschen auf dem Küchenboden bahnen muss, schläft der Partylöwe noch bis Mittag weiter.

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Der Messie

Er ist der Herrscher über das Chaos. Die leeren Flaschen und Pizzakartons auf dem Küchenboden stören ihn nicht im Geringsten. Vielmehr scheint er überall noch mehr Unordnung zu schaffen. Niemals würde er auf die Idee kommen, sich um sein dreckiges Geschirr zu kümmern, den Müll runter zu bringen oder auch nur einen Blick auf den Putzplan zu werfen. Wenn aus seinem Zimmer ein fauliger Geruch strömt, ist er der letzte, den das stört. 

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Der Putzteufel

Dabei handelt es sich um das exakte Gegenteil des Messies. Er ist derjenige, der den Putzplan entwirft und sich aber auch um die Durchführung kümmert. Auch wenn die Bude blitzt und glänzt und duftet, ist es für ihn nicht sauber genug: Gerne legt er selbst Hand an, wenn die unreinlichen Mitbewohnern ihren Pflichten nicht nachkommen. Bei einem elterlichen Besuch ist es übrigens durchaus von Vorteil, mit einem Putzteufel zusammenzuwohnen.

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Der Schnorrer

Nanu, wieso ist denn mein Duschgel schon wieder leer? Und der Milchkarton war heute morgen doch auch noch voll! Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass ein Schnorrer unter den Mitbewohnern sein Unwesen treibt. Er ist jedoch nicht leicht als solcher zu erkennen, da er stets versucht, unerkannt zu bleiben. Man erkennt ihn jedoch daran, noch nie in seinem Leben Müllsäcke, Wachmittel oder Toilettenpapier gekauft zu haben.

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von Felix Mildner

Haben Sie auch einen dieser WG-Typen erlebt? Oder fehlt einer in der Auflistung?
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