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Fürs Tapezieren zu Hause finden sich im Baumarkt zwei praktische Helfer: Tapeten-Tiger und Igelwalze. Foto: Kai Remmers

Tiger und Igel: Praktische Helfer beim Tapezieren

Kleine Helfer für den Heimwerker: Beim Tapezieren zu Hause können Tapeten-Tiger und Igelwalze praktische Unterstützung leisten. Das Deutsche Tapeten-Institut erklärt, wie das geht.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer sich im Baumarkt nach Hilfsmitteln zum Tapezieren umschaut, findet die merkwürdigsten Produkte. Das Deutsche Tapeten-Institut erklärt Heimwerkern, was man damit anstellt:

Entfernen: Ein Tapeten-Tiger und die Igelwalze helfen beim Abnehmen der alten Tapetenreste. Der Heimwerker schlägt das erste Werkzeug wie eine Tigerkralle in die Wandbekleidung und perforiert sie. Somit kann der Tapetenlöser oder Dampf in die alte Kleisterschicht eindringen. Auch die Zacken des Tapeten-Igels durchlöchern den alten Belag.

Kleben: Papiertapeten streicht man mit einem Pinsel gut ein. Bei Vliestapeten wird aber nicht der Belag, sondern die Wand mit Kleister bedeckt. Dafür eignen sich Farbroller aus Kunstfasern. Die Experten raten: Je kürzer der Flor, desto geringer ist die Spritzneigung.

Andrücken: Ein Tapezierwischer ist eine besonders weiche Bürste, die sensible Tapeten schonend an die Wand drückt. Die normale Tapezierbürste kommt bei robusteren Raufaser- und einfachen Papiertapeten zum Einsatz. Ein Andrückspachtel ist geeignet für strapazierfähige Oberflächen wie Glasgewebe, Makulaturvlies oder Vliestapeten, die Andrückwalze kann auf allen Tapetenarten verwendet werden. Sie hat eine Rolle aus weichem Moosgummi.

Nachbessern: Eine Kleisterspritze hilft, Lufteinschlüsse unter der neuen Tapete zu füllen. Einfach Kleber einspritzen, dann die Stelle noch einmal andrücken. Und mit einem konisch geformten Nahtroller arbeitet der Heimwerker widerspenstige Übergänge nach. Bei Papierprägetapeten muss man damit aber vorsichtig umgehen, sonst geht die Struktur verloren.

Überblick des Tapeten-Instituts

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