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Schön praktisch, aber Laubbläser und -sauger haben auch Nachteile: Oft fühlen sich Nachbarn von den lärmenden Geräten gestört, und auch kleine Tiere fallen ihnen zum Opfer.

Darauf müssen Sie achten

Tipps und Tricks: Der richtige Einsatz von Laubbläser und -sauger

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Im Herbst ist wieder Hochsaison für Laubbläser und Laubsauger. Doch durch den damit verbundenen Lärm fühlen sich auch viele Münchner Bürger gestört. Das sollten Sie beachten.

Mit ein paar Tipps können die Nutzer von Laubbläsern und Laubsaugern Rücksicht auf die Nachbarn nehmen – und die Umwelt schonen. Sie sollten:

  • beim Kauf eines Laubbläsers oder Laubsaugers auf ein lärm- und abgasarmes Produkt achten.
  • die Geräte nur zur Laubbeseitigung verwenden, nicht das ganze Jahr hindurch zur Gehwegreinigung.
  • einzelne Blätter wegkehren und nicht in mühevoller Kleinarbeit genau zu einem bestimmten Punkt blasen und damit die Einsatzzeit der Geräte in die Länge ziehen.
  • zusammengeblasene Haufen sofort entfernen, damit die Blätter nicht durch den Wind wieder verteilt werden.
  • die Geräte nicht bei feuchtem Wetter verwenden. Der Einsatz der Geräte ist dann kaum effektiv.
  • auch im Herbst Privatwege nicht unbedingt jeden Tag mit den Geräten reinigen, sondern nur dann, wenn es erforderlich ist.
  • Laub, wenn möglich, natürlich verrotten lassen, da dadurch die Humusbildung gefördert wird.

Gesetzliche Regelungen

Außerdem gibt es gesetzliche Regelungen, die einzuhalten sind: Werden die Geräte gewerblich eingesetzt, dürfen sie in Wohngebieten ausschließlich werktags in der Zeit von 9 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr betrieben werden. Privatpersonen dürfen die Geräte nur montags bis samstags zwischen 9 und 12 Uhr sowie von Montag bis Freitag zwischen 15 und 17 Uhr verwenden. Wird außerhalb dieser Zeiten gearbeitet, müssen sowohl Privatleute als auch Gewerbebetriebe mit einer Geldbuße rechnen.

Auch wenn die Geräte Zeit und Mühe sparen, stellen sie eine nicht zu unterschätzende Belastung für die Umwelt dar. Die von den Motoren der Geräte verursachten Abgasemissionen tragen zur Luftverschmutzung bei. Mit dem aufgewirbelten Staub leisten die Geräte einen zwar geringen, aber dennoch vorhandenen Beitrag zur Feinstaubbelastung. Besonders beim Einsatz von Laubbläsern kann es zu einer Erhöhung der Luftkeimgehalte in der näheren Umgebung kommen.

Außerdem führt die maschinelle Entfernung von Laub zu einer empfindlichen Störung des ökologischen Gleichgewichtes von unbefestigten Flächen, wobei Laubsauger hier den größeren Schaden verursachen. Aus Umweltsicht und aus Lärmschutzgründen ist es daher laut Stadt wünschenswert, auf den Einsatz von Laubbläsern und Laubsaugern zu verzichten und stattdessen Rechen und Besen in die Hand zu nehmen.

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