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Freistehende Badewannen sind im Trend. Aber ein völlig offenes Badezimmer wünschen nur wenige Menschen in Deutschland.

Architektur

Trend zum offenen Wohnraum - aber nicht im Badezimmer

Bei Neubauten achten die Architekten auf eine großzügige Gestaltung mit wenig Wänden. Doch die Offenheit hat ihre Grenzen. Ein einsehbares Badezimmer wünschen nur wenige Deutsche.

Bonn - Die Küche geht ins Esszimmer über, das Wohnzimmer schließt sich ohne Wände an: Der offene Wohnraum ist inzwischen Standard bei Neubauten und geselliger Treffpunkt der ganzen Familie.

Aber diese Entwicklung hat Grenzen. Von einem Badezimmer als Treffpunkt für die ganze Familie halten die Deutschen nichts. Das fand das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft heraus. 67 Prozent der Befragten lehnen das kategorisch ab und 17 Prozent bezeichnen das Einrichten eines "geselligen" Bades für sich selbst als eher unwahrscheinlich. 16 Prozent sagen immerhin, sie könnten sich das "bestimmt" oder "wahrscheinlich" vorstellen.

Seit Jahren entwickeln Möbeldesigner und Sanitärunternehmen Ideen, das Badezimmer zum Beispiel zum Schlafzimmer hin komplett zu öffnen. Wände fallen, etwa die Dusche wird frei im Raum installiert.

Für die Umfrage wurden 1000 Personen ab 18 Jahren Mitte Februar nach repräsentativen Kriterien befragt.

dpa

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