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Wasser für den Garten: In einigen Regionen kommt es vom Himmel, in anderen müssen Gärtner beregnen.

Trocken oder regnerisch:

So handeln Hobbygärtner richtig

Die Wetterlage macht es den Gärtnern nicht leicht. An einigen Orten ist es zu trocken, andernorts ist es zu feucht. Und in beiden Situationen leiden die Pflanzen. Doch es kann ihnen geholfen werden.

Veitshöchheim - Mal ist es zu feucht, dann wieder zu trocken: Die Bayerische Gartenakademie in Veitshöchheim gibt Hobbygärtner ein paar Tipps zum richtigen Umgang mit ihren Pflanzen bei jeder Wetterlage:

Es regnet viel.

Die Folge ist ein verdichteter Boden. Luftkammern in der Erde füllen sich mit Wasser, feine Wurzeln ersticken und sterben ab. Was ist zu tun? Der Hobbygärtner muss nun das Beet hacken und auflockern. Damit begünstigt er die Durchlüftung des Bodens und sorgt dafür, dass er nicht verschlammt und sich weniger Moos und Algen bilden. Liegt auf dem Beet eine Mulchschicht, kommt diese nun weg. So kann der Boden schneller abtrocknen.

Wichtig ist: Den Beetboden möglichst nicht betreten, sonst verdichtet er sich nur noch stärker. Hobbygärtner müssen zudem ein Auge auf das vermehrte Aufkommen von Schnecken und Pilzkrankheiten haben.

Es ist zu trocken.

Die Pflanzen drohen zu verdursten. Die wichtigste Maßnahme ist natürlich das Gießen. Doch Hobbygärtner sollten es nicht übertreiben. Lieber gießen sie weniger oft, dafür aber durchdringend, so dass das Wasser nicht nur die obersten Schichten, sondern auch die Wurzeln in der Tiefe erreicht. Danach hacken die Gärtner den Boden auf, um Hohlräume im Boden zu zerstören und das Wasser in die Tiefe zu leiten.

Gut ist grundsätzlich auch Mulch, das auf die Beete kommt. Es verhindert, dass Gießwasser verdunstet. Aber gerade frisch Ausgesätes braucht gleichmäßig Feuchtigkeit. Daher legt der Hobbygärtner hier am besten nach dem Gießen ein dünnes Vlies zum Schutz vor Austrocknen aus.

dpa

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